International

Teamchef Roger Bader: „War ein Spiel gegen einen total überlegenen Gegner!“

Nicht nur im rotweißroten Lager, auch von vielen Expertinnen und Experten wird die Schweiz als Favorit auf Gold gehandelt. Und das untermauerte der WM-Gastgeber auch gegen Österreich, setzte sich samt Scheibe im Angriffsdrittel regelrecht fest .

Bereits nach 13:21 Minuten führten die Eidgenossen 4:0, setzten sich am Ende klar mit 9:0 durch. Österreich hat nun zwei Tage Pause, ehe man am Samstag, 20:20 Uhr live auf ORF 1, auf Deutschland trifft.

Head Coach Roger Bader: „Es war ein Spiel gegen einen total überlegenen Gegner, der ein absoluter Topfavorit auf den WM-Titel ist. Sie waren in den letzten Jahren zweimal Vize-Weltmeister, entsprechend stark sind sie. Dazu 10.000 Leute die sie nach vorne peitschen. Sie spielen phantastisches Eishockey, das muss man auch sagen. Dieser Geschwindigkeit, diesem Skill-Level und dieser Intensität haben wir nichts entgegenzusetzen. Das muss man neidlos anerkennen. Dazu waren wir auch ein bisschen müde, das hat auch ein paar Prozent ausgemacht. Das vierte Spiel in fünf Tagen haben wir schon gespürt. Wir haben auch ein paar Spieler draußen gelassen, um sie zu schonen. Ob es eine 9:0-Partie war bei 30:20 Torschüssen weiß ich nicht, aber auf alle Fälle sind die Schweizer deutlich besser und ein absoluter Favorit auf den Titel. Da müssen wir uns nicht schämen.“

Kapitän Peter Schneider: „Wir haben einige Stellungsfehler gemacht am Anfang, die die Schweizer einfach eiskalt ausgenutzt haben. Wir haben David Kickert komplett im Stich gelassen und der kleinste Fehler, der vielleicht gegen andere Mannschaften nicht so schlimm ist, wird hier sofort bestraft. Dass die Schweiz ein Titelfavorit ist, haben wir gewusst. Die zwei Tage Pause sind jetzt sehr wichtig. Es waren anstrengende vier Spiele bis jetzt. Jetzt heißt es erholen, erholen, erholen und dann werden wir uns auf Deutschland fokussieren und vorbereiten. Egal wie, man muss solche Partien immer schnell abhaken. Es ist jetzt nix passiert, aber wir müssen die Lehren daraus ziehen und im nächsten Spiel besser machen.“

eishockey.at , Bild: ÖEHV-Manfred Szieber

 
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