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Tiroler Eismeister sorgte für perfektes Olympia-Eis!

Von der Eishalle in Telfs direkt ins olympische Rampenlicht: Alexander Spieler arbeitete bei den Winterspielen in Mailand als Eismeister – und sorgte damit für perfekte Bedingungen im Herren-Finale zwischen Kanada und den USA. Der 52-jährige Tiroler tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Josef Spieler, der bei insgesamt sechs Olympischen Winterspielen im Einsatz war und in der Branche als Koryphäe galt.

Seit knapp drei Wochen ist Spieler in Mailand im Dauereinsatz. Täglich von frühmorgens bis nach Mitternacht präpariert er vor und nach Spielen sowie in den Drittelpausen das Eis. „Ein absolutes Karrierehighlight“, sagt der Routinier, der hauptberuflich in der Eishalle Telfs arbeitet. Der Job bei Olympia sei zwar finanziell überschaubar, aber eine „unbezahlbare Erfahrung“. Besonders reizvoll: Durch die NHL-Pause stehen zahlreiche Superstars auf dem Eis – und Spieler erlebt jedes Match aus nächster Nähe.

Nervös sei er trotz der 14.000 Fans in der Arena nicht, eher „aufgeregt“. Nach 24 Berufsjahren bringe ihn so schnell nichts aus der Ruhe. Schon am Montag geht es zurück nach Tirol, wo wieder der Alltag mit Eiskunstlauf und Hobbyspielern wartet. Die nächste Olympia-Bewerbung – 2030 in Frankreich – hat Spieler aber bereits im Hinterkopf.

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