Der ungarische ICEHL-Klub Hydro Fehérvár AV19 hat die Verpflichtung des kanadischen Verteidigers Justin MacPherson offiziell bekanntgegeben. Der 25-jährige Offensiv-Verteidiger kommt vom deutschen DEL2-Klub EC Bad Nauheim und soll in der kommenden Saison eine zentrale Rolle in der Defensive übernehmen.
Starke Zahlen in der DEL2
MacPherson spielte in der Saison 2025/26 eine starke Premierensaison in Europa. In 48 DEL2-Partien erzielte der Kanadier zehn Tore und bereitete 28 weitere Treffer vor. Damit gehörte er zu den offensivstärksten Verteidigern der Liga und wurde sogar für die Auszeichnung als bester DEL2-Verteidiger nominiert.
Besonders beeindruckend war seine hohe Eiszeit. Der Rechtsschütze wurde in allen Spielsituationen eingesetzt – sowohl im Powerplay als auch im Unterzahlspiel – und entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Spieler seines Teams.
Klub setzt auf hungrige Legionäre
Sportdirektor Kiss Dávid erklärte, dass der Klub bewusst junge und entwicklungsfähige Legionäre suche. Spieler sollen Hydro Fehérvár AV19 als Sprungbrett für höhere Aufgaben nutzen und sich gleichzeitig voll mit dem Verein identifizieren.
MacPherson passe laut Kiss perfekt in dieses Konzept. Besonders seine Übersicht, seine starken ersten Pässe und seine Ruhe mit der Scheibe hätten die Verantwortlichen überzeugt.
Begeisterung über den Wechsel
Auch Justin MacPherson selbst zeigte sich voller Vorfreude auf sein neues Kapitel in Ungarn. Bereits die ersten Gespräche mit dem Klub hätten einen positiven Eindruck hinterlassen.
Der Verteidiger betonte, dass er viel Gutes über die ICE Hockey League, die Fans und die Atmosphäre in der MET Aréna gehört habe. Für ihn sei der Wechsel nach Fehérvár ein wichtiger Schritt in seiner Karriere.
Erfahrung aus Kanada und der ECHL
Vor seinem Wechsel nach Europa spielte MacPherson in Kanada unter anderem für die Niagara IceDogs und die Kitchener Rangers in der OHL.
Im Profibereich sammelte er anschließend Erfahrung in der ECHL bei den Florida Everblades und den Kansas City Mavericks, bevor er den Schritt nach Deutschland wagte.
Bild: Fradimedia









