Der ehemalige Graz99ers-Stürmer Daniel Viksten ist wieder auf Vereinssuche. Der Vertrag in Frankreich wurde mit dem schwedischen Routinier nicht verlängert.
Karriere mit starken Zahlen – ein Blick zurück
Daniel Viksten galt über viele Jahre hinweg als verlässlicher Offensivspieler auf hohem Niveau. Vor allem in Schweden konnte der Flügelstürmer überzeugen: In der SHL, einer der stärksten Ligen Europas, lieferte er konstant solide Scoring-Werte. Seine beste Saison absolvierte er 2020/21, als er mit 25 Treffern zu den gefährlichsten Torjägern der Liga gehörte. Auch insgesamt sprechen über 250 Punkte in mehr als 400 SHL-Spielen eine klare Sprache.
Enttäuschung in Graz – Erwartungen klar verfehlt
Mit großen Hoffnungen wurde Viksten 2023 bei den Graz99ers in der ICEHL verpflichtet. Er sollte die Offensive beleben und als erfahrener Scorer eine Führungsrolle übernehmen. Doch daraus wurde nichts. In 27 Spielen kam der Schwede lediglich auf 14 Punkte – zu wenig für einen Spieler mit seinem Profil. Noch schwerer wog seine schwache Plus/Minus-Bilanz von -17, die seine Probleme auch im Defensivspiel unterstreicht.
Viksten wirkte oft wie ein Fremdkörper im System, fand nie richtig Anschluss und konnte seine Qualitäten kaum einbringen. Für einen Importspieler mit seiner Vita war das schlicht zu wenig – die Erwartungen wurden klar verfehlt.
Kurze Hoffnung, aber kein nachhaltiger Aufschwung
Nach seinem Abgang aus Graz folgte der Wechsel zurück nach Schweden zu IF Björklöven. Dort zeigte er zumindest phasenweise, dass er das Scoren nicht verlernt hat: 21 Punkte in 29 Spielen sind ordentlich, aber nicht überragend. Auch in den Playoffs blieb er zwar produktiv als Vorlagengeber, konnte aber nicht dominieren.
Der nächste Schritt führte ihn nach Frankreich zu Angers. In der Ligue Magnus setzte sich der Trend fort: solide, aber unspektakuläre Leistungen. 15 Punkte in 30 Spielen sind für einen ehemaligen SHL-Topscorer eher Durchschnitt.
Jetzt ist Schluss – erneuter Umbruch
Nun steht fest: Viksten muss erneut gehen. Seine Zeit in Angers ist beendet, die Zukunft ungewiss.
Bild: HCI/Georgios Papaconstantis









