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Unfassbar: Klarer Regelverstoß kostet Kanada fast das Olympia-Halbfinale!

Was für ein Eishockey-Krimi bei den Olympischen Spielen in Olympische Winterspiele 2026! Im Viertelfinale zwischen Tschechien und Kanada stand nicht nur das dramatische Ende in der Overtime im Fokus – sondern vor allem ein eklatanter Regelverstoß, der das Turnier für die Ahornblätter beinahe vorzeitig beendet hätte.

Tor hätte nicht zählen dürfen

In der 53. Minute erzielte Ondrej Palat die zwischenzeitliche 3:2-Führung für Tschechien. Der Treffer fiel nach einem schnellen Konter – doch bei genauer Betrachtung war er alles andere als regulär. Zum Zeitpunkt der Puckeroberung standen sechs tschechische Feldspieler plus Torhüter auf dem Eis.

 
 
 
 
 
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Nach den offiziellen Regeln sind neben dem Goalie nur fünf Feldspieler erlaubt. Ein zusätzlicher Spieler darf lediglich im Rahmen eines laufenden Wechsels kurzzeitig auf dem Eis sein – allerdings nur dann, wenn sich der auswechselnde Spieler bereits unmittelbar an der Bande befindet. Das war hier klar nicht der Fall.

 

Ein klassischer Wechselfehler, der mit einer Bankstrafe hätte geahndet werden müssen. Das Tor hätte folglich aberkannt werden müssen.

Schiedsrichter und Spieler ahnungslos

Erstaunlich: Weder die Schiedsrichter noch die Spieler oder Offiziellen bemerkten den Regelverstoß während der Partie. Erst in den sozialen Medien verbreiteten sich die TV-Bilder rasend schnell und sorgten für Fassungslosigkeit.

Kanada rettet sich in letzter Sekunde

Kanada bewies jedoch Moral. In der 57. Minute gelang Nick Suzuki der 3:3-Ausgleich – ein Treffer, der bei korrekter Regelauslegung bereits das entscheidende 3:2 gewesen wäre.

In der Verlängerung machte Mitch Marner nach nur 1:22 Minuten alles klar und schoss Kanada ins Halbfinale. Endstand: 4:3 nach Overtime.

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