Bei den Vienna Capitals herrscht nach dem erneuten frühen Saisonende Ernüchterung. Durch das Aus im Pre-Play-off gegen Fehérvár verpassten die Wiener bereits zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Viertelfinale der ICE Hockey League. Entsprechend groß ist der Aufarbeitungsbedarf innerhalb des Klubs.
Sportdirektor Christian Dolezal räumte ein, dass die Enttäuschung auch Tage später noch schwer wiegt. Zwar habe sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison sportlich verbessert und vor allem in der zweiten Saisonhälfte deutlich gesteigert, doch entscheidend seien die Leistungen in den entscheidenden Spielen gewesen. In den letzten beiden Partien kassierten die Capitals acht Gegentore – darunter mehrere Treffer in Unterzahl – und mussten sich letztlich klar geschlagen geben.
Dolezal gibt sich selbstkritisch
Zahlreiche Verletzungen, insbesondere in der Defensive, erschwerten die Situation zusätzlich. Dennoch hatte der Klub während der Saison personell nachgerüstet, weshalb die Verantwortlichen nun eine umfassende Analyse angekündigt haben.
Dolezal gegenüber der „Kronen Zeitung“: „Am Ende bin ich für das Sportliche verantwortlich. Da hinterfrage ich mich natürlich selbst auch täglich.“ Ziel bleibt es, den Klub wieder dauerhaft in die Play-offs und künftig zumindest ins Viertelfinale zu führen. Mit welchem Kader wird ma sehen…
Bild: fodo.at








