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National League

Wegen Erhöhung der Ausländeranzahl: Aufstand der Schweizer Hockeyfans!

Weil die Meinung der Fans und Spieler bei der Erhöhung der Anzahl der Import-Spieler kein Gehör fand, gab die Schweizer Fan-Szene ein neues gemeinsames Statement zur Ligareform ab. Man droht mit harten Konsequenzen, sollte man kein Gehör finden.

Eine Erhöhung der Ausländeranzahl konnten die vereinten Fan-Szenen, welche sich zu Wort gemeldet hatten, nicht verhindern. Vom Ganzen unbeeindruckt entschied die National League, dass ab der Saison 2022/23 statt bisher vier, nun sieben Ausländer (inkl. Lizenz-Schweizer ab 22 Jahren) eingesetzt werden dürfen.

„Trotz einem massiven Gegenwind seitens diverser Institutionen wie Verband, Nationalmannschaft, Spielergewerkschaft, Experten, Fanszene usw. haben die Vertreter der NLA am 29.Januar 2021 betreffend der Ausländerlizenzen eine Entscheidung gefällt“, hieß es in der zweiten gemeinsamen Erklärung sämtlicher Schweizer Fanszenen.

Dass die zuerst angestrebte Zahl von zehn Import-Spieler nach unten korrigiert wurde, sei zwar erfreulich, dennoch sei man bei der Zukunftsplanung des Schweizer Eishockeys übergangen worden.

Nun doppeln die Fans mit ihren Forderungen nach, wollen ein Mitspracherecht sowie eine Offenlegung der Konzepte und eine konsequente Umsetzung eines Financial Fairplays (nur mit Obergrenze!), bei dem auch die Swiss League-Clubs von einem allfälligen Finanzausgleich durch Strafgebühren profitieren und es weiterhin einen sportlichen Auf- und Abstieg geben soll.

Fans mit Boykott-Drohungen
Zudem wird gefordert, dass Vertreter der Fanszenen, der Spielergewerkschaft und des Verbandes als wichtiger Teil der Hockeygemeinschaft in Verhandlungen und Konzeptionen mit einbezogen werden. Es sind die Fans, die mit ihrem Geld und ihrer Präsenz, die Vereinsfarben, Stimmung und volle Stadien im Eishockeysport zur medialen Attraktivität verhelfen. Die Fans sind es auch, welche durch Boykottierungen oder Geldrückforderungen dazu sorgen können, dass diese Attraktivität des Sports sinkt.

Sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden, was im Prinzip zu erwarten ist (zumindest nicht vollumfänglich), wollen die organisierten Eishockey-Fans Konsequenzen ziehen. Dabei werden vier Aktionen in Betracht gezogen wie:

  1. Aufruf zum Verzicht auf neue Saisonabos
  2. Rückforderung der Saisonabo-Gelder
  3. Die finanziellen Unterstützungen einstellen und Gelder einfrieren
  4. Einstellung des Supports der 1. Mannschaft, stattdessen die Unterstützung der Juniorenabteilung

Somit liegt der Puck nun bei den Verantwortlichen und man darf gespannt sein wie wohin diese Causa noch führen wird.

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