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International

WM22-Interview: Paul Huber: „Wir können für jeden Gegner gefährlich sein!“

Knapp einen Monat nachdem Paul Huber mit dem EC Red Bull Salzburg den Titel in der win2day ICE Hockey League gewann, startete der 21-Jährige in seine erste Weltmeisterschaft auf Top-Niveau. Beim Punktgewinn gegen die USA am Sonntag erzielte der Stürmer sogar einen Treffer. Im Interview spricht der gebürtige Grazer über die gewonnene Meisterschaft mit den Red Bulls und die WM in Finnland.

34:26 Minuten waren am Sonntag in Tampere gespielt, als Paul Huber nach idealer Vorarbeit vom Salzburger Mannschaftskollegen Ali Wukovits auf 2:0 für Österreich stellte. Am Ende schrammte das Nationalteam nur ganz knapp an einem Sensationssieg über die USA vorbei, konnte sich nach der Overtime-Niederlage aber zumindest über einen Punkt freuen.

„Das war einer der coolsten Momente in meiner Karriere. Es war pure Emotion und Freude, mir ist in diesem Augenblick gar nichts durch den Kopf gegangen“, erinnert sich Huber an den Treffer.

Der Salzburg-Stürmer zeigt sich nach den ersten beiden Auftritten (Anm.: zum Auftakt gab es eine knappe 1:3-Niederlage gegen Schweden) des ÖEHV-Teams zufrieden, richtet den Blick aber bereits auf die kommenden Aufgaben: „Es waren zwei richtig gute Spiele, der Punktgewinn ist sicher ein Erfolg. Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, müssen weiter unsere Leistung abrufen. Dann können wir in den nächsten Spielen auch den ersten Sieg einfahren“.

Meistertitel mit Salzburg gibt Aufschwung
Die starken Auftritte des 21-Jährigen sind keine Überraschung, macht Huber doch schon seit Jahren in der Liga auf sich aufmerksam. In der abgelaufenen Spielzeit kam er im starken Kollektiv der Red Bulls auf sechs Tore und sieben Vorlagen, trug seinen Teil zum siebenten Meistertitel der Salzburger Vereinsgeschichte bei. Zudem wurde er bei der unter Fans, Journalisten und TV-Experten durchgeführte Wahl zum Young Star des Monats Dezember gekürt.

„Es war eine herausragende Saison, ich habe zudem in den Playoffs viel Vertrauen von Coach McIlvane bekommen. Der Meistertitel hat mir sehr viel gegeben, diesen Aufschwung habe ich versucht zum WM-Turnier mitzunehmen. Die Meisterschaft war lange, ich habe aber noch genug Energie, um mein bestes Eishockey zu zeigen und dem Team bei der Erreichung unseres Ziels zu helfen“, so Huber, der sich im ÖEHV-Team wohlfühlt und das große Potential der Mannschaft hervorstreicht: „Wir haben sehr viel Qualität. Jeder weiß, was er kann und es ist sich keiner zu schade, die ‚Drecksarbeit‘ zu machen. Die Chemie innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, das Selbstvertrauen ist groß“.

„Wir können für jeden Gegner gefährlich sein“
In den nächsten Tagen stehen für das Team Austria die Entscheidungsspiele um den Klassenerhalt in der Top-Gruppe auf dem Programm. „Wir müssen fokussiert bleiben und uns auch gegen vermeintlich schwächere Nationen genauso präsentieren wie gegen Schweden oder die USA. Dann ist der Klassenerhalt auf jeden Fall möglich“.

Als nächster Gegner wartet am Dienstag (15:20 Uhr, ORF Sport+ live) Tschechien. In der WM-Vorbereitung gab es drei direkte Duelle, bei denen sich der Weltranglistensiebente jeweils durchsetzte.

„Sie haben ein richtig starkes Team, wir haben auch ihre bisherigen WM-Partien verfolgt. Wir müssen mutig nach vorne spielen und viele Scheiben zum Tor bringen, es wird sicher wieder eine super Spiel werden. Wir können für jeden Gegner gefährlich sein, auch für die Tschechen,“ unterstreicht Huber das Selbstbewusstsein des ÖEHV-Teams.

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