Mit 36 Jahren zählt er zu den erfahrenen Cracks der gesamten win2day ICE Hockey League. Der Dauerbrenner hat aber noch nicht genug und kann sich eine Fortsetzung seiner Karriere definitiv vorstellen.
Rok Ticar debütierte 2009 in der damaligen Erste Bank Eishockey Liga, als er für den HK Jesenice auflief. In weiterer Folge streifte der Slowene das Jersey der Krefeld Pinguine, der Kölner Haie, Slovan Bratislava, Automobilist Jekaterinburg, Torpedo Nizhny Novgorod, Sibir Novosibirsk, Kunlun Red Star, und den IK Osharskamn über – dann folgte das Comeback in der multinationalen ICEHL.
Comeback in der ICEHL
In der Saison 2019/20 lief Ticar in neun Saisonspielen für den KAC auf, bis 2023 sollte am Wörthersee bleiben und sich mit den Rotjacken auch zum Meister krönen. Es folgte ein Engagement bei den Vienna Capitals, ein Jahr später bei den Graz99ers ehe er im vergangenen Sommer beim HC Falkensteiner Pustertal anheuerte.
Dort fühlt sich der slowenische Nationalteamcrack sichtlich wohl und kam in 47 Spielen auf 37 Scorerpunkte. Damit beendete der zweitälteste Crack der Brunecker – Jonathon Blum ist ein Jahr älter – das interne Scoringrennen auf Platz 3. Nur Henry Bowlby (43) und Cole Bardreau (39) lagen am Ende vor dem Routinier.
Karriereende noch in weiter Ferne?
Gegenüber „sportnews.bz“ gab Ticar nun bekannt, dass er seine Karriere gerne fortsetzen würde: „Ich fühle mich fit und habe große Freude am Eishockey wie schon lange nicht mehr. In Bruneck habe ich einen Vorzeigeverein und eine Ausnahmemannschaft gefunden, weshalb ich gerne im Pustertal bleiben würde. Wenn ich gesund bleibe, kann ich mir gut vorstellen noch einige Jahre anzuhängen.“ Der Vertrag des Linksschützen, der bereits 385 ICE-Saisonspiele in den Beinen hat, läuft nach der laufenden Spielzeit aus – ein Karriereende ist aber offensichtlich noch in weiter Ferne.
Heute geht es für Ticar und seine Teamkollegen in das zweite Spiel der Halbfinalserie gegen Olimpija Ljubljana. Nach einem 3:0 Heimerfolg könnten die Wölfe aus Bruneck in der slowenischen Hauptstadt bereits auf 2:0 stellen.
Bild: Foppa Iwan – HC Pustertal









