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Alarmstufe Rot in Feldkirch: Pioneers Vorarlberg droht das Ende!

Wir haben bereits heute darüber berichtet, dass den Pioneers Vorarlberg nach dem Rückzug von Präsident Pit Gleim ein mögliches Aus droht. Nun untermauern neue Aussagen des scheidenden Klubchefs gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“ diese Entwicklung deutlich – und zeichnen ein noch klareres Bild der prekären Lage.

Gleim machte in einem aktuellen Gespräch mit den „Vorarlberger Nachrichten“ keinen Hehl daraus, wie ernst die Situation ist. Trotz großer persönlicher Investitionen und jahrelangen Engagements sei es nicht gelungen, das Projekt wirtschaftlich auf stabile Beine zu stellen. „Wir haben wirklich alles versucht“, betont er, spricht aber gleichzeitig von einem „Fass ohne Boden“.

Fehlendes Geld

Vor allem die fehlende Unterstützung aus der Wirtschaft habe sich als zentrales Problem herausgestellt. Die Auswirkungen der Corona-Jahre sowie die aktuell angespannte wirtschaftliche Lage hätten viele potenzielle Sponsoren zurückhaltend gemacht. Für einen professionellen Spielbetrieb in der ICE Hockey League sei die finanzielle Basis letztlich zu schwach gewesen.

Spieler Freigabe erteilt

Besonders brisant: Gleim hat die Spieler bereits über die ungewisse Zukunft informiert – und ihnen geraten, nicht auf ein mögliches Weiterbestehen zu warten. Sollten Angebote vorliegen, sollten diese angenommen werden. Ein deutliches Signal, dass intern kaum noch an eine Fortführung geglaubt wird.

Mit dem angekündigten Ende der Profiabteilung stehen auch weitere Verantwortliche vor dem Aus, darunter Geschäftsführer Christian Gross und Sportchef Michael Lampert.

Während Gleim betont, keine „Schlammschlacht“ führen zu wollen, wird gleichzeitig klar: Ohne neue Investoren oder grundlegende Veränderungen dürfte das Kapitel Profieishockey in Feldkirch vorerst enden. Die Hoffnung auf einen Neustart bleibt – doch aktuell überwiegt die Sorge, dass die Pioneers vor dem endgültigen Aus stehen.

Bild: Rothmund_Pioneers.hockey

 

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