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AlpsHL

AlpsHL: Laibach sweept Lustenau und steht im Finale!

Der HK SZ Olimpija steht nach einem Semifinal-Sweep über den EHC Alge Elastic Lustenau als erster Finalist der Alps Hockey League fest. Die Slowenen drehten in Spiel drei der „Best-of-5“-Semifinalserie einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand in einen 7:4-Heimsieg und entschieden die Serie mit 3:0 für sich. Parallel sicherte Andrej Tavzelj dem HDD SIJ Acroni Jesenice drei Sekunden vor Schluss mit dem einzigen Tor im Spiel einen 1:0-Auswärtssieg bei Grunddurchgangssieger HC Pustertal Wölfe. Die Slowenen liegen damit in der „Best-of-5“-Serie mit 2:1 voran und sind nur noch einen Sieg vom Erreichen der Finals entfernt. Spiel vier findet bereits am Sonntag in Jesenice statt.

HK SZ Olimpija – EHC Alge Elastic Lustenau 7:4 (1:3, 3:0, 3:1)
Endstand “best-of-5”-Serie: 3:0
Referees: FICHTNER, A. LAZZERI, Bedynek, Rigoni. Spectators: 1.453

Der HK SZ Olimpija steht als erster Finalist der Alps Hockey League fest. Die Slowenen gewinnen Spiel drei der „Best-of-5“-Semifinalserie gegen den EHC Alge Elastic Lustenau mit 6:4 und „sweepten“ sich in die Final-Serie. Trotz deutliche mehr Spielanteile agierten die Gäste aus Vorarlberg im Startdrittel deutlich effizienter und profitierten auch von einem teilweise indisponierten Zan Us im Tor von Ljubljana. Nach fünfeinhalb Minuten lagen die Gäste aus Lustenau bereits mit 2:0 voran. Philipp Koczera traf im Powerplay, Martin Grabher Meier verdoppelte. Auf den verdienten Anschlusstreffer von Ales Music hatten die Lustenauer aber prompt eine Antwort und stellten durch Philipp Winzig die Zwei-Tore-Führung wieder her. Im Mitteldrittel wurde Ljubljana nun endgültig für ihr starkes Offensivspiel belohnt und die drückende Überlegenheit an Torschüssen (20:4) machte sich auch am Scoreboard bemerkbar.

Kristjan Cepon, Pesut und Koblar drehten die Partie mit drei Toren im Mitteldrittel zu Gunsten der Drachen. Zu Beginn des Schlussdrittels machten die Slowenen rasch alles klar. Nicht mal zwei Minuten nach Widerbeginn stellte Mark Cepon auf 5:3, nur Sekunden später schnürte Ziga Pesut den Doppelpack zur Vorentscheidung.

Nachdem David Slivnik für Lustenau nochmals anschreiben konnte, stellte Zan Jezovsek mit einem Empty-Netter den 7:4-Endstand her und den Aufstieg ins Finale sicher. 

Goal HKO: Music (10./Koren-Vidmar), Cepon K. (27./Jezovsek-Planko), Pesut (39./Vidmar-Kranjc, 43./Vidmar-Music), Koblar (39./Rajsar-Cepon), Cepon M. (42./Svete-Orehek), Jezovsek (59.EN/Cepon)

Goals EHC: Koczera (3.PP1/Grabher Meier-Wilfan), Grabher Meier (6./Arkiomaa-Auer), Winzig (11./D’Alvise-Grabher Meier), Slivnik (47.PP1/Koczera-Grabher Meier)

HC Pustertal vs. HDD SIJ Acroni Jesenice 0:1 (0:0; 0:0; 0:1)
Stand “best-of-5”-Serie: 1:2
Referees: BULOVEC, VIRTA, Bergant, De Zordo.

Das Spiel ging gleich in die Vollen und beide Mannschaften blieben sich nichts schuldig, bereits nach einer Minute konnte Jesenice nach einer Spielverzögerung der Hausherren erstmals in Überzahl spielen, der HCP verteidigte jedoch sehr konzentriert und überstand die Anfangsoffensive der Gäste souverän. Gegen Mitte des Drittels bekam das Heimteam die Oberhand und prüfte mit Oberrauch, Gander und Teemu Virtala gleich drei Mal Matt Climie. Danach verzog Corbett einen Schuss von der blauen Linie nur knapp, es blieb beim 0:0.

Im zweiten Drittel gingen beide Mannschaften zurückhaltender zu Werke. Die Hausherren kontrollierten zwar das Spiel und agierten auch zweimal in Überzahl, konnten die slowenische Verteidigung jedoch nicht in Verlegenheit bringen. Die einzige Einschussmöglichkeit erarbeitete sich in der 28. Min Marko Virtala, als er sich mit einem schönen Solo durch die Gästeabwehr schwindelte, aber von Climie gestoppt wurde. Im dritten Drittel nahm das Spiel wieder an Fahrt auf, das Publikum im restlos ausverkauften Rienzstadion peitschte das Heimteam nun nach vorne und es entwickelte sich ein rassiger Schlagabtausch.

In Minute 42 scheiterte Gander mit einem Schuss von halbrechts an Climie, musste aber kurz danach wegen Behinderung auf die Strafbank. Die Paradis-Linie zog ein starkes Powerplay auf und kam auch zweimal gefährlich zum Abschluss, aber Furlong blieb Sieger. 3 Minuten später kam Traversa nach einem 2 gegen 1 Gegenstoß aus aussichtsreicher Position zum Schuss, dieser strich jedoch haarscharf am rechten Kreuzeck vorbei. Knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene musste Traversa auf die Strafbank und dies sollte sich rächen. 3 Sekunden vor Schluss kam Andrej Tavzelj aus zentraler Position zum Schuss und traf zur Freude der zahlreichen mitgereichten slowenischen Schlachtenbummler genau ins linke Kreuzeck zum Siegestreffer für die Gäste.

Goal JES: 0:1 Andrej Tavzelj (59:57/PP1/Basic-Pance);

www.erstebankliga.at, Pic: www.reinhardkoenig-photography.com/ehc-lustenau.at

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