Tabellenführer HC Pustertal hat am Samstag die elf Spiele andauernde Siegesserie von HK Olimpija Ljubljana gestoppt. Während die Red Bull Hockey Juniors in der Fremde ihren bislang höchsten AHL-Sieg einstellten, gelang den Rittner Buam mit einem 10:0 bei Fassa ein neuer Klubrekord. Zudem holte sich der EC Bregenzerwald zu Hause das letzte Ticket für das österreichische Final-4.
HK SZ Olimpija – HC
Pustertal Wölfe 2:3 FSO (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 0:1)
Referees: DURCHNER, FAJDIGA, Marchardt, Markizeti
Die Hausherren erwischten den besseren Start und hatten im ersten
Powerplay gleich drei Großchancen, Tor wollte aber keines gelingen.
Olimpija blieb am Drücker, doch auch gegen Miha Zajc behielt
HCP-Goalie Colin Furlong die Oberhand. Das Drittel verlief dann
ausgeglichen und blieb torlos. Dies änderte sich bald nach
Wiederbeginn, als David Planko per Direktabnahme ins Kreuzeck traf
– 1:0. Der Tabellenführer war um eine rasche Antwort bemüht, ließ
aber einige gute Chancen aus. Effizienter zeigten sich die
Slowenen, die ihre Führung in Überzahl ausbauten: Kristjan Cepon
verwertete ein Music-Zuspiel aus kurzer Distanz. Nachdem Furlong
einen dritten Gegentreffer verhinderte, verpassten Markus Gander
und Teemu Virtala auf der anderen Seite den Anschlusstreffer.
Olimpija hatte das Spiel im dritten Drittel im Griff, doch
ausgerechnet in Überzahl musste sich HKO-Goalie Zan Us gegen Max
Oberrauch (49‘) geschlagen geben. Zwar landete der Puck noch einmal
im Pustertal-Tor, nach Videostudium wurde dieser Treffer aber nicht
anerkannt. 80 Sekunden vor Schluss verliße Furlong sein Gehäuse und
Virtala glich doch noch zum 2:2 aus. Nach einer torlosen
Verlängerung beendete Armin Hofer die Siegesserie der Slowenen.
Goals Ljubljana:Planko
(22./Koblar), Cepon (30./PP/Music-Koren)
Goals Pustertal: Oberrauch (49./SH/Althuber), Virtala
(60./Helfer-Gander), Hofer (65./deciding penalty)
Hockey Milano Rossoblu –
S.G. Cortina Hafro 2:5 (0:1; 2:2; 0:2)
Referees: MORI, VIRTA, Terragni, Vignolo
Zum vierten Mal innerhalb von 23 Tagen standen sich Mailand und
Cortina gegenüber. Während Tanner Burton nach zwei Jahren sein
Comeback für die Hausherren gab, feierte der russische Stürmer
Andrei Ivanov sein Debüt. Die Gäste mussten auf Andrea Moser und
Federico Lacedelli verzichten. Beide Teams versuchten sich zunächst
im Konter, bis Devin DiDiomete einen doppelte Überzahl zur
Cortina-Führung nutzte. Früh im Mittelabschnitt gelang Marcello
Borghi per Backhand der Ausgleich und Alessandro Re drehte das
Spiel sogar zugunsten der Hausherren. Es war nun ein offenes Spiel,
in dem Cortina Antworten parat hatte. Francesco Adami und Riccardo
Lacedelli brachten die Gäste in einem belebten Mittelabschnitt
wieder in Führung. In einem umkämpften Schlussabschnitt verpassten
die Hausherren einige Chancen auf den Ausgleich. Besser machten es
die Gäste, die durch Di Diomete und Adami (Empty Net) den vierten
Saisonerfolg über Mailand fixierten.
Goals MIL: 1:1 Marcello Borghi
(23:17Asinelli-Caletti); 2:1 Alessandro Re (29:38/Terzago-Ilic)
Goals COR: 0:1 Devin Di Diomete (08:37/PP2/Vänttinen-Trecapelli);
2:2 Francesco Adami (34:22/PP1/M.Zanatta-De Zanna); 2:3 Riccardo
Lacedelli (37:01/Ayotte-Barnabò); 2:4 Devin Di Diomete
(49:06/M.Cordiano); 2:5 Francesco Adami
(57:26/EN/Vänttinen-Bruneteau);
EC Bregenzerwald – EC-KAC
II 5:2 (0:0 2:0 3:2)
Referees: HOLZER, LEGA, Basso, Martin
Nur 24 Stunden nach dem Sieg in Feldkirch traten die Klagenfurter
beim ECB an. Die Hausherren waren in den ersten Minuten leicht im
Vorteil und hatten im ersten Drittel auch die besseren Chancen.
Beim KAC traf Markus Pirmann nur den Pfosten, weshalb es torlos in
die erste Pause ging. Der KAC erwischte nach Wiederbeginn den
besseren Start, den ersten Treffer erzielten aber die Hausherren
durch Maximilian Hohenegg (28‘). Die Rotjacken drückten auf den
Ausgleich, nahmen aber in dieser Phase eine Strafe und Simeon
Schwinger verwertete einen Abpraller zum 2:0. Daniel Obersteiner
schrieb im dritten Drittel für die Gäste an, doch nur kurz später
schlug Bregenzerwald mit eine Doppelschlag zurück: Zunächst traf
Aleksi Järvinen und Daniel Ban ließ in Unterzahl den nächsten
Treffer folgen. Eine weitere Strafe war dann allerdings zu viel,
mit zwei Teamkollegen mehr am Eis verkürzte Obersteiner auf 4:2. Es
war erneut ein Konter, der die Fans im Messestadion jubeln ließ.
Christian Haidinger und Kai Fässler brachen aus, letzterer
verwertete den Querpass des gebürtigen Linzers zum Schlusspunkt von
5:2.
Österreichischer Meister
der Alps Hockey League
Mit diesem Spiel ist zugleich die Hin- und Rückrunde der rein
österreichischen Paarungen absolviert und die vier Teilnehmer des
‚Final Four‘-Turniers zur Ermittlung des österreichischen Meisters
der Alps Hockey League stehen fest. Nach zwölf Spielen steht der
EHC Alge Elastic Lustenau mit 32 Punkten auf Rang 1, die Red Bulls
mit 29 Punkten auf Rang 2, treffen im Halbfinale (Best-of-2) auf
die drittplatzierte VEU Feldkirch (19 Punkte). Der EC Bregenzerwald
komplettiert die Runde (Platz 4 mit 15 Punkten) und steht nun
Lustenau gegenüber. Die ersten Spiele finden am Dienstag, 22.1.19
statt, die Rückspiele zwei Tage.
Goals Bregenzerwald Haberl (28./Hyyppä-Linke), Schwinger
(37./PP/Hyyppä-Linke), Järvinen (46./D. Ban-Schwinger), D. Ban
(48./SH/Järvinen-Hyyppä), Fässler (58./Haidinger-Waldhauser)
Goals Klagenfurt: Obersteiner (44./Hochegger-Schnetzer,
49./PP2)
VEU Feldkirch – Red Bull
Hockey Juniors 0:7 (0:1, 0:2, 0:4)
Referees: GAMPER, MOSCHEN, Giacomozzi P., Wimmler
Während Feldkirch gleich zu Beginn zwei Überzahl-Situationen
ausließ, machten es die die Juniors besser: die Gäste übten viel
Druck auf Torhüter Alex Caffi aus und gingen in der 17. Spielminute
durch einen Powerplaytreffer von Justin Schütz mit 1:0 in Führung.
Der Druck der Red Bulls blieb weiter hoch. In der 25. Minute
schalteten die Salzburger schnell um und Caspar Evertsson versenkte
die Scheibe im Kreuzeck. Vierzehn Sekunden vor dem Drittelende
erhöhte Kapitän Samuel Witting erneut im Powerplay auf den
3:0-Pausenstand, musste nach einem mustergültigen Zuspiel von
Oliver Nordberg nur mehr ins leere Tor einschießen. Nach Ablauf
einer erneuten Überzahl war es Verteidiger Paul Stapelfeldt, der in
früh im Schlussabschnitt zur Vorentscheidung verwertete. Mit viel
Tempo wurden die Gastgeber weiter zu Strafen gezwungen. Nach 15
Sekunden und einer traumhaften Passkombination über die gesamte
Überzahlformation erhöhte Filip Varejcka auf 5:0 (48.). Der
17-jährige Deutsche machte fünf Minuten vor dem Ende bei
angezeigter Strafe gegen Feldkirch das halbe Dutzend Tore für die
Juniors perfekt. 14 Sekunden vor Spielende schloss der
torgefährliche Stürmer einen schnell ausgeführten Angriff mit
seinem ersten AHL-Hattrick ab. Mit dem 7:0-Auswärtssieg, in der
ersten AHL-Saison gewannen die Juniors mit dem selben Resultat in
Kitzbühel, überholten die nun fünftplatzierten Salzburger die VEU
auch in der Tabelle. Torhüter Leevi Laakso feierte sein viertes
Saisonshutout.
Goals Juniors: Schütz (17./PP/Huber-Zitz), Klöckl
(25./Evertsson-Lobach), Witting (40./PP/Nordberg-Kokkila),
Stapelfeldt (42./Klöckl-Lobach), Varejcka (48./PP/Kokkila-Nordberg,
55./Schreier-Witting, 60./Nordberg-Schreier)
EC ‚Die Adler‘ Stadtwerke
Kitzbühel – EHC Alge Elastic Lustenau 6:4 (3:2, 0:1,
3:1)
Referees: RUETZ, STRASSER, Kainberger, Rinker
Der Favorit aus Lustenau erwischte einen perfekten Start, nach nur
38 Sekunden brachte Marc-Olivier Vallerand die Gäste in Führung. In
einem ausgeglichenen ersten Drittel gelang zwar Gert Karitnig der
Ausgleich, doch David Slivnik sorgte für die zweite EHC-Führung.
Dennoch gingen die Hausherren mit einem Vorsprung in die erste
Pause: In den letzten zwei Minuten drehten Friedrich Schröder und
Kevin Wirl (PP) die Partie. Im Mittelabschnitt schlugen die Löwen
selbst in ihrem ersten Powerplay zurück, Chris D’Alvise traf nach
Winzig-Zuspiel zum 3:3. Es war der einzige Treffer in diesem
Drittel. Die Tiroler kamen fokussiert aus der Kabine zurück und
gingen durch den zweiten Friedrich-Treffer erneut in Führung. Peter
Lenes sorgte erstmals in dieser Partie für eine Zwei-Tore-Führung
und Henrik Hochfilzer erhöhte sogar auf 6:3. Der Powerplay-Treffer
von Philipp Koczera kam zu spät, womit Kitzbühel den ersten
AHL-Sieg über Lustenau feierte.
Goals Kitzbühel: Karitnig
(6./Hochfilzer-Havlik), Schröder (19./Wirl, 44./Eder-Wirl)), Wirl
(20./PP), Lenes (50./Havlik-Marthinsen), Hochfilzer (58.)
Goals Lustenau: Vallerand (1./Putnik-Kreuter), Slivnik
(15./Putnik-Vallerand), D’Alvise (32./PP/Winzig-Grabher-Meier),
Koczera (59./PP/Alagic-Stefan)
HC Fassa Falcons – Rittner
Buam 0:10 (0:2; 0:5; 0:3)
Referees: GIACOMOZZI F., LESNIAK, Cristeli, Javornik
Ritten diktierte das Tempo von Beginn an. Bereits in der 6. Minute
gingen die Gäste aus Klobenstein mit Imants Lescovs in Führung. In
der 17. Minute erhöhte Alex Frei auf Zuspiel von Luza auf 2:0. Mit
dieser doppelten Führung gingen die „Buam“ ins Mitteldrittel. Dort
legte Ritten noch einmal so richtig nach und traf weitere fünf Mal.
Nach 27 Minuten war es Markus Spinell, der Fassa-Schlussmann Gianni
Scola zum dritten Mal überlistete. In der 35. Minute trug sich auch
Olegs Sislannikovs (wieder auf Zuspiel von Luza) in die
Torschützenliste ein, ehe Adam Giacomuzzi, Verteidiger Ivan
Tauferer und Julian Kostner das Ergebnis binnen fünf Minuten auf
7:0 schraubten. Der Italienmeister hatte aber noch nicht genug.
Zehn Minuten vor der Schlusssirene erzielte Doppeltorschütze Imants
Lescovs das 8:0, gleich danach feierte auch Alex Frei seinen
zweiten Treffer am heutigen Abend. 21 Sekunden vor Ende fixierte
Henrik Eriksson im Powerplay den 10:0-Endstand. Ein historischer
Sieg für Ritten (der höchste in der AHL), während Goalie Thomas
Tragust sein viertes Shutout in dieser Saison feiern konnte. Mit
dem achten Sieg in Folge klettert der Italienmeister in der Tabelle
auf Rang 2.
Goals RIT: 0:1 Imants Lescovs (05:41/Frei-M.Spinell); 0:2 Alex Frei (16:39/Luza-M.Spinell); 0:3 Markus Spinell (26:28/Frei-Tauferer); 0:4 Olegs Sislannikovs (34:51/T.Spinell-Tudin); 0:5 Adam Giacomuzzi (36:12); 0:6 Ivan Tauferer (38:48/PP2/Lutz-Sislannikovs); 0:7 Julian Kostner (39:45/PP1/Frei-Lescovs); 0:8 Imants Lescovs (50:15/Luza-Eriksson); 0:9 Alex Frei (50:31/Eriksson); 0:10 Johan Eriksson (59:39/PP1/Lutz-Sislannikovs);
Migross Supermercati Asiago
Hockey – EK Die Zeller Eisbären 5:3 (3:0; 1:2; 1:1)
Referees: BAJT, BENVEGNU, Miklic, Rigoni
Asiago drückte von Beginn weg auf das Tempo und ging im ersten
Powerplay in Führung, Phil Pietroniro verwertete einen Rebound. Ein
Zaubertor durch Davide Conci, aus spitzem Winkel genau ins lange
Kreuzeck, bedeutete in Minute sechs das 2:0 für Asiago. Bei
angezeigter Strafe gegen die Gäste erhöhte Matteo Tessari in der 7.
Minute sogar auf 3:0, mit diesem Ergebnis ging es auch in die
Kabine. Auch im zweiten Drittel zeigten sich zunächst die
Hausherren effizient, nach einer schöne Powerplay-Kombination traf
Phil Pietroniro zum 4:0. Doch die Eisbären zeigten eine Reaktion
und rissen fortan das Zepter an sich. Eine feine Kombination von
Oakley und LeBlanc schloss Gaffal in der Mitte souverän ab und
verkürzte auf 1:4. Danach spielte nur noch der EKZ, doch Cloutier
im Kasten der Hausherren ließ sich vorerst kein weiteres Mal
überwinden. Im Powerplay packte schließlich Oraze wieder einmal
seinen gefürchteten Schlagschuss aus und verkürzte auf 2:4. Richtig
spannend wurde es dann im Schlussabschnitt: In einem weiteren
Powerplay in Minute 52 hämmerte Oraze einmal mehr den Puck auf das
Tor von Asiago, LeBlanc zeigte sich gedankenschnell und konnte den
Rebound verwerten. Asiago nutzte jedoch einen Konter und stellte
den zwei-Tore-Vorsprung durch Mark Naclerio wieder her. Auch
aufgrund von Strafen gegen die Eisbären konnten die Zeller im
Finish nicht mehr zusetzen.
Goals ASH: 1:0 Phil Pietroniro
(03:39/PP1/Gellert-Rosa); 2:0 Davide Conci
(05:18/C.Pietroniro-P.Pietroniro); 3:0 Matteo Tessari
(06:18/Bardaro-Rosa); 4:0 Phil Pietroniro (24:54/PP1/Gellert-Rosa);
5:3 Mark Naclerio (52:58/Magnabosco-Gellert);
Goals EKZ: 4:1 Patrick Gaffal (25:42/Leblanc-Oakley); 4:2 Martin
Oraze (34:33/PP1/Nageler-Krammer); 4:3 Peter Leblanc
(51:27/PP1/Oraze-Oakley);
HC Gherdeina valgardena.it
– HDD SIJ Acroni Jesenice 5:6 (1:2; 2:4; 2:0)
Referees: LAZZERI, PAHOR, Arlic, Mantovani
Im fünften aufeinanderfolgenden Heimspiel musste Gröden auf Simon
Vinatzer und Tim Linder verzichten, bei Jesenice gab Miha Pesjek
sein Debüt. Die Gäste erwischten auch den besseren Start und lagen
nach Toren von Philippe Paradis (PP) und Miha Brus nach 13 Minuten
0:2 voran. Michae Sullmann sorgte aber nur Sekunden später für den
ersten Treffer der Hausherren. Die Slowenen drückten nach
Wiederbeginn aufs Tempo und waren erneut in Überzahl erfolgreich,
Paradis fälschte ab. Mit zwei weiteren Treffern innerhalb einer
Minute gelang den Gästen die vermeintliche Vorentscheidung zum 2:5.
Es ging jedoch weiter mit Toren im Minutentakt: Zunächst traf Ivan
Demetz für die Hausherren, dann bejubelte Paradis seinen Hattrick,
bevor Dametz auf 3:6 stellte. Gröden glaubte noch fest an den Sieg
und wurde im Schlussabschnitt beinahe noch belohnt. Simon
Pitschieler und Christian Willeit sorgten für ein Ein-Tor-Spiel,
für mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Denn Jesenice-Goalie
Clarke Saunders hielt den Auswärtssieg mit tollen Paraden fest.
Goals GHE: 1:2 Michael Sullmann
Pilser (13:49/De Biasio – Long); 2:5 Ivan Demetz
(32:48/Pitschieler-Roupec); 3:6 Ivan Demetz (34:26/De
Biasio-Eastman); 4:6 Simon Pitschieler (40:36/B.Kostner –
I.Demetz); 5:6 Christian Willeit
(48:51/G.Vinatzer-Brugnoli);
Goals JES: 0:1 Philippe Paradis (07:10/PP1/Kalan- Brus); 0:2 Miha
Brus (12:57/Pesjak-Kalan); 1:3 Philippe Paradis
(27:51/PP1/Pem-Brus); 1:4 Nick Stojan (30:18/Cimzar); 1:5 Luka
Kalan (31:04/Pem-Sodja); 2:6 Philippe Paradis
(33:13/Kalan-Brus);
www.erstebankliga.at, Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer









