ÖEL

Auftakt ins ÖEL-Halbfinale: Lustenau trifft auf Kufstein, KSV erneut auf Hohenems!

Da waren es nur noch Vier! Bereits am Samstag starten in der Ö Eishockey Liga die spannenden Halbfinal-Serien: Der EHC Lustenau trifft zum Auftakt der Best-of-Three-Serie in der Rheinhalle Lustenau auf den HC Kufstein. Kapfenberg erwartet zuhause in der Stadthalle Kapfenberg im ersten Match der Best-of-Three-Serie mit dem SC Hohenems einen „alten Bekannten“ – es ist die fünfte Playoff-Serie der beiden Klubs in der fünften ÖEL-Saison.

Halbfinale 1 – Spiel 1: EHC Lustenau vs. HC Kufstein

Sa., 21. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Der EHC Lustenau trifft im Halbfinale der Ö Eishockey Liga zum Auftakt der Best-of-Three-Serie am Samstag in der Rheinhalle Lustenau auf den HC Kufstein. Es ist das Duell des Siegers der Division West gegen den Tabellen-Dritten im Westen nach dem Grunddurchgang.

Vier Mal trafen die beiden Halbfinal-Kontrahenten in der aktuellen Spielzeit schon aufeinander, die Löwen liegen im direkten Vergleich mit 4:0-Siegen voran und gehen damit als leichter Favorit in die Playoff-Serie. Die ersten beiden Aufeinandertreffen hatten die Vorarlberger in der Kufstein Arena Mitte Oktober mit 5:3 und Ende November mit 6:3 für sich entschieden, beide Partien waren spannend und hartumkämpft.

Beim ersten Matchup in der Rheinhalle feierten die Lustenauer vor Weihnachten ebenfalls einen knappen 4:2-Sieg. Mitte Jänner gewann der EHC Lustenau zuhause gegen die Dragons mit 6:4. Zwei Mal lagen die Tiroler im bisher letzten Aufeinandertreffen – mit 2:1 und 3:2 voran – ehe die Lustenauer die Partie doch noch drehten.

Die Löwen setzten sich im Viertelfinale gegen den ATSE Graz in zwei Spielen durch, zuhause gab’s gegen die Grazer einen 7:2-Sieg, mit einem 4:1-Auswärtssieg fixierte das Team von Head Coach Dániel Fekete den Einzug unter die letzten Vier.

Der HC Kufstein setzte sich im Viertelfinale in zwei nervenaufreibenden Spielen gegen die Sharks Gmunden durch. Auswärts in Gmunden siegten die Tiroler in einem Overtime-Krimi mit 4:3 – Matchwinner war Stürmer Clemens Paulweber, der einen Shorthander und später das entscheidende Tor in der Verlängerung erzielte.

Das Heimspiel in der Festungsstadt toppte dann alles: Dieses Mal ging die Partie sogar ins Penaltyschießen, das erst mit dem 30. Penalty entschieden wurde. Erneut war Clemens Paulweber der Held des Spieles, er verwertete den alles entscheidenden Versuch im Shootout. Kufstein gelang damit gegen den Titelverteidiger aus Oberösterreich die Revanche für das Viertelfinal-Aus im Vorjahr.

Dániel Fekete, Head Coach des EHC Lustenau, schätzt die Dragons nach dem Viertelfinal-Sieg gegen den Titelverteidiger Gmunden stark ein, nach vier Duellen in der Vorrunde haben die Gegner keine Geheimnisse mehr: „Wir kennen die Spielweise des HC Kufstein aus den ersten vier Begegnungen. Sie praktizieren ein köperbetontes Eishockey mit viel Offensivdrang. Auf diese Spielweise müssen wir uns in der Halbfinal-Serie gut vorbereiten. Mit zwei Siegen gegen den regierenden Meister sind die Kufsteiner ein harter Prüfstein für unser Team. Doch wir werden alles dafür geben, uns für die Finalserie zu qualifizieren. Am Samstag wollen wir mit einem Heimsieg den Grundstein dafür legen. Um diesen Sieg einfahren zu können, müssen alle Spieler bereit sein, alles zu geben und mit viel Engagement und Konzentration in die Partie starten!“

Kufsteins Obmann Roland Luchner will den Favoriten aus dem Ländle mit seinem Team voll fordern: „Wir freuen uns sehr auf das Duell mit Lustenau. Auch wenn die Saisonbilanz nicht für uns spricht, bin ich davon überzeugt, dass es ein Duell auf Augenhöhe werden wird. Wir werden es Lustenau so schwer wie möglich machen, dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt!“

Halbfinale 2 – Spiel 1: KSV Kängurus vs. SC Samina Hohenems

Sa., 21. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Die KSV Kängurus fighten im Halbfinale der Ö Eishockey Liga im ersten Match der Best-of-Three-Serie am Samstag in der Stadthalle Kapfenberg gegen den SC Samina Hohenems. Die beiden Teams duellieren sich in der fünften ÖEL-Saison zum bereits fünften Mal in einer Playoff-Serie.

In den bisherigen im Champions Hockey League Modus ausgetragenen Playoff-Vergleichen steht es 2:2. 2022 siegten die Steirer gegen die Vorarlberger im Halbfinale mit dem Gesamtscore von 11:5 nach Hin- und Rückspiel. 2023 trafen die beiden Klubs erneut im Halbfinale aufeinander, dieses Mal setzten sich die Steinböcke mit 9:5 nach zwei Partien durch.

2024 standen sich die Mürztaler und der Schlittschuhclub im Finale gegenüber. Nach einem klaren 4:1-Auswärtssieg, bei dem die Kapfenberger nach genau zwei Minuten und zehn Sekunden mit 3:0 führten, folgte im Rückspiel vor der bisherigen ÖEL-Rekordkulisse von 3.200 Fans in der Stadthalle Kapfenberg ein 4:4. Die Kängurus wurden mit dem Gesamtscore von 8:5 erstmals Meister der Ö Eishockey Liga.

Im Vorjahr spielten die beiden Mannschaften bereits im Viertelfinale gegeneinander. Nach dem 3:1-Auswärtssieg der Kapfenberger egalisierten die Emser im Rückspiel in der Böhlerstadt das Gesamtergebnis in der regulären Spielzeit mit einem 2:0 auf 3:3 und setzten sich in der Overtime mit dem Treffer zum 3:0 im Gesamtscore mit 4:3 durch. Drei Mal in Folge stand Hohenems seit 2023 im Finale und musste sich bisher immer mit dem Vizemeister-Titel begnügen.

Im Viertelfinale siegten die Kapfenberger gegen den EHC Kundl in der Serie mit 2:1. Nach einer überraschenden 1:2-Niederlage gegen die Unterinntaler nach Penaltyschießen im ersten Match zuhause, ließen die Steirer auswärts in Kundl einen 6:0-Sieg folgen. Am Mittwoch fixierte das Team von Spielertrainer Kris Reinthaler mit einem 5:2-Heimerfolg den Einzug ins Halbfinale.

Auch der SC Hohenems musste gegen den WEV über die volle Best-of-Three-Distanz. Nach einem 5:1 zuhause verloren die Vorarlberger in Wien knapp mit 2:3, am Mittwoch setzte sich das Team von Head Coach Martin Mallinger in der Rheinhalle Lustenau gegen die Wiener mit 6:1 durch und buchte als letztes Team das Halbfinal-Ticket.

Kapfenbergs Spielertrainer Kristof Reinthaler war nach dem hartumkämpften Sieg gegen den EHC Kundl erleichtert und hofft auf Revanche gegen die Vorarlberger: „Natürlich sind wir jetzt froh, dass wir die Tore doch noch gemacht haben und das Spiel gewonnen haben. Jetzt geht‘s gleich weiter im Halbfinale. Wir haben Hohenems bis jetzt in jeder Saison als Gegner gehabt. Das Duell aus der letzten Saison haben wir noch sehr gut in Erinnerung und ich glaube, da ist noch eine Rechnung offen!“

Hohenems-Sportdirektor Matthias Fritz weiß, dass nun die Zeit optimal zur Erholung genutzt werden muss, um die Herausforderung Kapfenberg annehmen zu können: „Nach einem hartumkämpften Spiel gegen bissige Wiener bleibt kaum Zeit zur Regeneration, denn bereits am Samstag steht die lange Auswärtsreise nach Kapfenberg an. Wir hoffen, dass der eine oder andere erkrankte Spieler wieder ins Line Up zurückkehren kann. Gegen den Ost-Grunddurchgangssieger wartet eine äußerst schwierige Aufgabe, der wir uns aber mit voller Konzentration und Einsatzbereitschaft stellen werden!“

 

Ö Eishockey Liga 2025/2026 – Playoff – Halbfinale

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. HC Kufstein
Sa., 21. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau – >> zum Livestream

KSV Kängurus vs. SC Hohenems
Sa., 21. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg – >> zum Livestream

Spiel 2:

HC Kufstein vs. EHC Lustenau
Sa., 28. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein

SC Hohenems vs. KSV Kängurus
Sa., 28. Februar 2026, 18:30 Uhr, Eisstadion Hohenems

Spiel 3 (Falls nötig):

EHC Lustenau vs. HC Kufstein
Mi., 04. März 2026, Rheinhalle Lustenau

KSV Kängurus vs. SC Hohenems
Mi., 04 März 2026, Stadthalle Kapfenberg

www.eishockey.at, Pic: SC Hohenems

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