Der HCB Südtirol Alperia hat einen seiner wichtigsten Personalentscheidungen für die kommende Saison getroffen. Top-Stürmer Brad McClure wird auch in der Spielzeit 2026/27 das Trikot der Foxes tragen und bleibt damit nicht nur dem Klub, sondern auch der ICE Hockey League erhalten – das berichtet „Sportnews“.
Für die Bozner Verantwortlichen ist die Vertragsverlängerung ein echter Transfercoup. Schließlich konnten die Südtiroler den treffsichersten Spieler der vergangenen ICEHL-Hauptrunde langfristig an sich binden.
Der gefährlichste Torjäger der Liga
McClure schrieb in der abgelaufenen Saison Ligageschichte. Mit 31 Treffern sicherte sich der Kanadier die Torjägerkrone des Grunddurchgangs – als erster Spieler des HC Bozen überhaupt.
Der 32-Jährige überzeugte dabei nicht nur durch seine Abschlussstärke, sondern auch durch seine enorme Konstanz. Mit seinem gefährlichen Handgelenkschuss, seinem Spielverständnis und seiner Präsenz in der Offensivzone gehörte er während der gesamten Saison zu den dominierenden Angreifern der Liga. Auch in den Playoffs blieb McClure einer der auffälligsten Akteure im Bozner Angriff.
Aus Augsburg nach Bozen – und geblieben
Im Sommer 2022 wechselte der Kanadier aus der Deutschen Eishockey Liga von den Augsburger Panthern nach Südtirol. Schnell entwickelte sich der Angreifer zu einem Publikumsliebling und Leistungsträger.
Mit jeder Saison wuchs seine Bedeutung innerhalb der Mannschaft. Mittlerweile zählt McClure zu den Gesichtern des Vereins und wird in der kommenden Saison bereits seine fünfte Spielzeit für die Foxes absolvieren.
„Für mich gab es nie Zweifel“
Der Stürmer selbst machte nach der Vertragsverlängerung deutlich, wie wohl er sich in Bozen fühlt, wie „Sportnews“ berichtet. „Für mich gab es nie Zweifel daran, nach Bozen zurückzukehren. Diese Stadt und dieses Team sind im Laufe der Jahre zu meinem Zuhause geworden“, erklärte McClure. Neben dem Sport hat der Kanadier auch privat starke Wurzeln in Südtirol geschlagen. Entsprechend überrascht seine Entscheidung für einen Verbleib am Talferufer nur wenige Beobachter.
Bild: HCI/PAPA Productions









