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International

Beat Covid-19 Tournament: Österreich zittert sich zu Sieg über Polen!

Das Österreichische Nationalteam, mit 20 Spielern von Teams der bet-at-home ICE Hockey League, setzte sich am Montag im „Beat Covid-19 Tournament“ gegen Polen mit 3:2 durch. Mario Huber vom EC Red Bull Salzburg sorgte wenige Minuten vor dem Ende in Unterzahl für die Entscheidung.

In das zweite Spiel des „Beat Covid-19 Tournament“ am Montag in Ljubljana ging die österreichische Nationalmannschaft ohne Benjamin Baumgartner. Der Stürmer zog sich gegen Slowenien eine Oberkörperverletzung zu und musste bereits am Sonntag die Heimreise antreten. Zum Team hinzu stößt hingegen noch Verteidiger Thimo Nickl, der in den kommenden Tagen sein Debüt für die rot-weiß-rote Auswahl geben wird.

Wie bereits gegen Slowenien vor zwei Tagen eröffneten die Österreicher die Partie mit einem frühen Führungstreffer. Marco Richter staubte einen Abpraller zu seinem ersten Teamtreffer und zur 1:0-Führung ab (5.). Die Österreicher, die dieses Mal mit Bernhard Starkbaum im Tor starteten, kontrollierten den Gegner, konnten ihre Überlegenheit aber nicht in weitere Toreumsetzen. Daher entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Gegner Polen auf die österreichischen Fehler wartete und diese auch zu nutzen wusste.

Der Ausgleich war nur eine logische Konsequenz davon, Tim Harnisch bügelte diesen aber wenig später mit seinem ersten Teamtor wieder aus. Nach einer schönen Kombination im Überzahlspiel führten die Österreicher verdient mit 2:1 (18.). Im zweiten Drittel änderte sich nur wenig am Spielverlauf: Österreich machte Druck, konnte aber keine zwingenden Torchancen erspielen. Polen zeigte bei Gegenstößen wie österreichischen Unachtsamkeiten auf und kam daher wieder überraschend zum Ausgleich.

Mit einem 2:2-Zwischenstand begann das Schlussdrittel, das ein reines Geduldsspiel für die Österreicher werden sollte. Kilian Zündel und Lukas Haudum scheiterten jeweils an der Stange. Als bereits mit einer Verlängerung zu rechnen war, kassierte Kapitän Manuel Ganahl auch noch eine Zweiminutenstrafe.

Das Unterzahlspiel war nur sieben Sekunden alt, als Mario Huber einen schnellen Gegenzug startete und eiskalt zum 3:2 verwertete (58.).„Wir hätten in den ersten Minuten des zweiten Drittels mehr Tore erzielen müssen und eine Vorentscheidung erzwingen können. Dann wäre dieses Spiel sicher einfacher geworden“, sagte Teamchef Roger Bader.

www.ice.hockey, Pic:GEPA pictures/OOEHV 

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