Düsseldorf hat die passende Antwort gefunden: Zehn Tage nach dem 4:5 OT gegen die Grizzlys in der heimischen Arena setzte sich die DEG in Wolfsburg mit 2:1 nach Verlängerung durch. In Iserlohn konnten die Roosters nur 48 Stunden nach dem 4:3 SO in Köln am Seilersee ein 6:5 gegen den KEC einfahren. Mit dem Dreier übernehmen die Sauerländer zumindest bis zum Donnerstagabend die Tabellenführung im Norden.
Düsseldorf setzte in der
Verlängerung bei den Grizzlys durch
Alexander Barta (6.) brachte die DEG früh in Front, aber klare
Torchancen blieben in der Folge auf beiden Seiten Mangelware und so
blieb bis tief in den Schlussabschnitt bei der knappen Führugn für
die Rheinländer. Aus dem Nichts kam Wolfsburg jedoch zum Ausgleich.
Anthony Rech (51.) fing einen Pass im Aufbau der DEG ab und netzte
zum Ausgleich ein. Die fällige Verlängerung beendete PENNY DEL Top
Scorer Daniel Fischbuch nach 121 Sekunden mit dem Siegtreffer für
Düsseldorf.
Iserlohn gewinnt erneut
gegen Köln
Am Seilersee gehörten die ersten Minuten den Gästen. Köln setzte
viele Schüsse auf das Iserlohner Tor ab und James Sheppard (7.)
traf schließlich zur Führung. Gegen Ende des ersten Drittels nahmen
die Haie jedoch zahlreiche Strafen und die Roosters schlugen zu.
Brent Aubin (15.) nutzte das erste Powerplay, Casey Bailey (18.)
das nächste und nach dem Seitenwechsel nutzte Brent Aubin (22.)
eine doppelte Überzahl. Wenig später saß wieder ein Kölner auf dem
Sünderbänkchen und wieder schlugen die Roosters zu: Robert Raymond
(28.) traf für die Hausherren. Brody Sutter (30.) streute zur
„Halbzeit“ noch ein Tor im Spiel Fünf gegen Fünf für Iserlohn
ein.
Köln reagierte mit einem Torwartwechsel, Hannibal Weitzmann übernahm zwischen den Pfosten, und dem Anschluss: James Sheppard (40.) und Jason Akeson (41.) trafen rund um die Pause, Bevor Joseph Whitney (45.) die Roosters wieder mit drei Toren in Front schoss. Die Haie warfen alles nach vorn und kamen durch Alexander Oblinger (48.) und James Sheppard (51.), der seinen Hattrick komplettierte, bis auf einen Treffer heran, doch Iserlohn schaffte es, den knappen Vorsprung gegen anrennende Kölner über die Zeit zu retten.
Die Spiele am Donnerstag
18:30 Uhr: Pinguins
Bremerhaven – Krefeld Pinguine
17 Spiele, 16 Siege:
Die Bilanz im Duell der Frackträger spricht eindeutig für
Bremerhaven. Der letzte Sieg der Norddeutschen ist gerade einmal
fünf Tage her. Da setzten sich die Pinguins denkbar knapp mit 2:0
gegen die Pinguine durch. Die endgültige Entscheidung brachte erst
ein Emptynetter des Popiesch-Teams 19 Sekunden vor der Sirene. In
der Tabelle ist es zugleich auch das Duell der Extreme. Während
Bremerhaven im Schnitt zwei Punkte pro Spiel einsammelt und
Tabellenführer im Norden ist, ist der Schnitt der Krefelder genau
Null. Und diese Bilanz wollen die Seidenstädter mit dem ersten
Saisonsieg unbedingt aufpolieren.
20:30 Uhr: Straubing Tigers
– Nürnberg Ice Tigers
So richtig kommt Straubing nicht
ins Rollen. Abgesehen von einem Sieg gegen Ingolstadt und einem
Punkt gegen München war für die Tigers bisher wenig zu holen.
Gegner Nürnberg startete mit drei Niederlagen in die Saison, fand
dann aber rein. Es folgte ein Punktgewinn gegen Schwenningen, ein
Sieg gegen Augsburg und dann der Erfolg gegen die Straubing Tigers.
Die Ice Tigers führten am 10. Januar im ersten Duell mit Straubing
nach 25 Minuten mit 4:0, mussten dann aber noch einmal kräftig
zittern, denn die Tigers kamen noch einmal bis auf ein Tor
heran.
www.del.org, Pic: Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH








