Der ERC Ingolstadt hat das Heimrecht geklaut: Die Bayern gewannen den Halbfinalauftakt bei den Eisbären Berlin mit 4:3 und können in der „Best of three“-Serie bereits am Mittwoch (20:30 Uhr) mit einem Sieg in der heimischen Arena ins Finale einziehen. Ebenfalls „Matchpuck“ haben die Adler Mannheim. Der Meister von 2019 setzte sich vor eigenem „Papplikum“ mit 4:1 gegen die Grizzlys Wolfsburg durch.
Ex-Eisbär Louis-Marc Aubry
mit Hattrick und Assist Matchwinner für den ERC
Berlin hatte durch Mark Olver (2.) den besseren Start in die
Partie, aber Ingolstadt hatte Louis Marc Aubry. Der Ex-Eisbär
drehte die Partie mit zwei Toren (11., 20.) vor der ersten Pause
und nach dem Ausgleich der Hausherren durch Matt White (30.)
bereitete Aubry die neuerliche Führung der Gäste durch Morgan Ellis
(38.) vor. Den Schlussabschnitt begannen die Berliner in Interzahl
und Ingolstadt beziehungsweise Louis Marc Aubry ließ sich nicht
lange bitten und fälschte einen Schuss zur Zwei-Tore-Führung ab.
Leo Pföderl (45.) konnte bei seinem Comeback nach Verletzungspause
nur noch für Berlin verkürzen.
Mannheim ringt Wolfsburg
nieder
Wolfsburg hatte in Mannheim die erste gute Situation, scheiterte
aber in den ersten Minuten mit einem Alleingang. Die Grizzlys
blieben weiter gefährlich, aber das Tor machen die Adler. Andrew
Desjardins (14.) berührte den Puck als letztes. Nach dem
Seitenwechsel kamen die Grizzlys zu weiteren hochkarätigen Chancen,
aber nur der Versuch von Spencer Machacek (24.) fand den Weg über
die Linie. Während die Niedersachsen ihre Gelegenheiten nicht
nutzten, zeigte sich Mannheim effektiver, Ben Smith (36.) beendete
eine schöne Kombination zur erneuten Führung und im Schlussdrittel
machen Felix Schütz (54.) und erneut Smith (59.) den Sack zu.
www.del.org, Pic: Sšrli Binder/City-Press GmbH









