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EHC Black Wings Linz

EBEL: Auch das noch: Großer Fanklub-Ärger in Linz!

Zwischen den Black Wings Linz und dem EHV Linz gab es zuletzt Annäherungen. Doch auf einer Nebenfront wird die Distanz immer größer. Ein neugegründeter Fanklub der Black Wings versucht dabei Mitglieder der drei bestehenden Linzer Fanklubs abzuwerben. Und angeblich soll der Verein selbst dahinter stehen…

Liebe Mitglieder vom Fanclub Overtime/ Eishockeyfanclub BULLY:ABSOLUT/ Fanclub Powerplay Enns!
Euer Fanclub Vorstand hat sich von den Black Wings abgewendet und unterstützt nun einen anderen Verein (siehe Statement eigene Webseite). Solltet Ihr damit nicht einverstanden sein und weiter zu den Black Wings stehen, könnt ihr euch gerne bei uns melden.

Das war die Nachricht die auf der Facebookseite des neu gegründeten „Black Wings Fanclub Loyals“ gepostet wurde. Die Botschaft ist unmissverständlich: Abwerben der Mitglieder der drei Linzer Fanklubs.

Seit dem diese Nachricht gestern die Runde machte, geht es rund. Dutzende User regen sich über die plumpen Abwerbungsversuche auf und distanzieren sich vom neu gegründeten Fanklub.

Nicht belegt, aber besonders pikant ist, dass etliche vermuten dass die Black Wings Linz selbst in Form von Gregor Baumgartner dahinter stecken. Dieser hat zumindest gleich nach Veröffentlichung des Posts als erster folgendes kommentiert: „Hallo Liebe Fans! Gerne darf jeder der Lust und Laune hat mit mir einen persönlichen Termin bezüglich Anregungen und Vorschläge vereinbaren.“

Reagiert haben auch die Fanklubs und zwar mit folgendem gemeinsamen Statement:

 „Liebe Fanclubmitglieder,

seit Wochen ist es rund um das Linzer Eishockey ruhiger geworden. Gut so, wie wir finden. Wir Obmänner dachten, die Schlammschlachten sind jetzt mal vorbei und man setzt sich wieder an einen Verhandlungstisch bzw. hat das schon getan. Wir haben Informationen, dass diese Gespräche teilweise sehr konstruktiv waren, aber natürlich noch viele Dinge zu klären sind.

Jetzt scheint es manchen Beteiligten doch zu ruhig zu sein. Neue Fronten tun sich auf. Neues Angriffsziel sind jetzt wir Fanclubobmänner. Oder hatten wir das nicht schon? Wer Facebook verfolgt, hat sicher bemerkt, dass ein neuer Fanclub der Black Wings, nämlich der “Black Wings Fanclub Loyals„, entstanden bzw. am Entstehen ist. Wer sich dahinter verbirgt ist nicht ersichtlich und man bekommt auch auf Nachfrage keine Informationen. Am Wochenende wurden für diesen “Fanclub„ Vereinsfunktionäre (Obmann, Kassier/Schriftführer) u.a. von Gregor Baumgartner via WhatsApp-Aussendung gesucht. Das ist vielleicht unorthodox, aber rechtens. Aber, dass in der jetzigen Situation versucht wird unter unseren Mitgliedern “Wechselwillige„ abzuwerben, ist eine mehr als dubiose Vorgehensweise. Aber dazu soll sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Dass uns Personen aus dem neuen Management der Black Wings persönlich nicht sympatisch finden, können wir nicht ändern. Wir haben uns zwar nur einmal getroffen und versucht zu vermitteln – leider erfolglos. Aber ist diese Scheiß-Situation von uns verursacht worden? Sicher nicht!

Die heutigen Postings auf der Facebook-Seite der Loyals, gerichtet an eine Gruppe von 1.000 treuen Fans, mit dem Hinweis, dass sich die Vorstände der Fanclubs von den Black Wings abgewendet hätten um einen anderen Verein zu unterstützen, wird von uns mit aller Vehemenz zurückgewiesen. Was macht es in der derzeitigen Situation eigentlich für einen Sinn, noch mehr Verunsicherung in das Linzer Fangeschehen zu bringen? Wie hilfreich ist das für die Linzer Fankultur? Genau so hilfreich wie neuartige Viren.

Zwei Richtigstellungen:

1. Wir Obmänner haben alleine entschieden und nicht der jeweils gesamte Fanclub-Vorstand. Zum damaligen Zeitpunkt sind wir dem Wunsch der Beteiligten nachgekommen, dieses Thema geheim zu halten und nicht den gesamten Vorstand zu involvieren. Seit dieser Zeit wissen wir auch was das Wort “Geheim„ bedeutet: “Geh heim und sag es jedem„. Die Fanclub-Vorstände wurden erst danach über beschlossene Vorgehen informiert und waren danach auch einstimmig einverstanden.

2. Wir sind treue Fans des Linzer Eishockeys und lassen uns nicht zwischen persönlichen Befindlichkeiten zerreiben. Wir haben das Linzer Eishockey nicht gesprengt. Im Gegenteil: Uns hat man mitten auf die Kanone gesetzt.

Also unsere Bitte: Lasst doch die offiziellen Fanclubs bei euren Machtspielchen außen vor.

Nachdem die COVID-19-Maßnahmen gelockert werden und wir uns jetzt wieder treffen dürfen, wird jeder Fanclub eine ordentliche Generalversammlung einberufen (Newsletter erfolgt die nächsten Tage) und die Mitglieder entscheiden lassen. Aber worüber sollen wir eigentlich entscheiden? Mit Sicherheit nur über ein professionelles Eishockey in Linz. Da wird’s sicher 100% Zustimmung geben. Aber ist jetzt schon klar, wie dieses aussieht? Sollte sich aber herausstellen, dass wir Obmänner/Vorstände keine Rückendeckung unserer Mitglieder in unserer Vorgehensweise haben, werden wir unsere Posten räumen. Versprochen!

Und gerade deswegen: Amoi Linza, imma Linza!“

Die Aktion goss jeden Fall zusätzliches Öl ins Feuer und das Vertrauen der Fans gegenüber der Black Wings-Führungsriege scheint immer mehr zu schwinden.

Sehr fraglich zudem, ob Linz nun auch noch eine zweite Baustelle braucht, wo es doch den Anschein hatte, dass man langsam aber sicher einer Lösung näher kam…

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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