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Österreich

EBEL: Das war die Saison des HC Orli Znojmo

Mit einem 0:3-Rückstand in der „best-of-7“-Viertelfinalserie ist für den HC Orli Znojmo die neunte Saison in der Erste Bank Eishockey Liga zu Ende gegangen. Die Tschechen mischten lange in den Top-5 mit, ehe sie dann doch den „Umweg“ Qualification Round für die Playoffs nehmen mussten.

Dem HC Orli Znojmo ist in seiner neunten Spielzeit in der Erste Bank Eishockey Liga die achte Playoff-Qualifikation gelungen, nur in der Saison 17/18 verpasste er die Postseason. Heuer sah es gar lange danach aus, als gelinge den Tschechen zum vierten Mal die Playoff-Qualifikation via Pick Round – denn zwischen der 28. und 36. Runde lagen die „Adler“ in der Tabelle auf dem dritten Rang. Ausschlaggebend für diese „Höhenflug“ war ein starker Dezember, wo Znojmo, bis auf das letzte Spiel gegen Wien (0:5 am 30. Dezember), in allen anderen neun Partien zumindest einen Punkt holte (6 W | 1 OTW | 2 OTL).

Mit Jahreswechsel folgte – auch verletzungsbedingt – der „Absturz“: Nachdem das erste Spiel im Jahr 2020 gegen Linz noch mit 7:2 gewonnen wurde, setzte es bis zum Ende der ersten Phase des Grunddurchgangs sechs Niederlagen, womit die Pick Round dann auch verpasst wurde.

In die Qualification Round starteten die „Adler“ mit vier Niederlagen am Stück, erst zwei Siege im Double-Header gegen Innsbruck brachte Znojmo dann wieder in die Spur und schlussendlich in die Playoffs – auch wenn es bis zum letzten Spieltag der Zwischenrunde zittern musste.

Dass es beim HC Orli Znojmo in dieser Saison so gut lief, haben die Tschechen zu einem großen Teil Anthony Luciani zu verdanken. „Für den gegnerischen Trainer ist es einfach, wenn du Luciani im Griff hast, dann hast du fast unsere gesamte Mannschaft im Griff“, beschrieb etwa Head Coach Miroslav Frycer die Wichtigkeit des Kanadiers für sein Team.

Der 29-jährige – er spielte seine zweite Saison in Znojmo – war der punktebeste Spieler der ersten Phase der Regular Season (16G | 37A). Am Ende kam der Stürmer auf 19 Tore und 45 Assists – und stellte damit einen neuen Klubrekord auf. Hinter Brian Lebler von den Black Wings belegte er Rang zwei in der Punktestatistik 2019/20. Einen Anteil am Erfolg der Tschechen hatte auch der nachverpflichtete Rob Flick, der am Ende in 39 Spielen auf 16 Tore und 23 Assists kam.

Ein Jubiläum gab es für den HC Orli Znojmo auch zu feiern: Am 28. Dezember bestritt er daheim gegen Hydro Fehérvár AV19 sein 500. Spiel in der Erste Bank Eishockey Liga, 3:4 unterlag er nach Verlängerung.

Die Achillesferse der Tschechen in dieser Saison war ihr Powerplay: Mit nur 10,4% (19/183) Erfolgsquote rangierten sie unter allen Teams an letzter Stelle.

www.erstebankliga.at, Pic: Kamila Chmel

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