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EBEL

EBEL: Der Lack ist ab – Caps mit Debakel gegen Znojmo

Ausgangslage: Tabellenführer gegen Nachzügler. Das Resultat sollte ein komplett anderes werden. Eine desaströse Verteidigungsleistung ermöglichte den Gästen aus Tschechien ein Schützenfest.

Die Wiener wollten ihre Niederlagenserie beenden, Znojmo sich endlich aus dem Tabellenkeller verabschieden. Dementsprechend begannen beide Teams schwungvoll, mit Mut nach vorne und kamen auch zu ersten guten Schussmöglichkeiten. Nach fünf Minuten erste Aufregung in der Halle, zuerst ein Stangenschuss von Tessier und dann eine etwas fragwürdige Doppelstrafe für Rotter und Tejnor. Der Führungstreffer gelang allerdings den Gästen in Minute 9, als Braes einen guten Querpass von Luciani verwerten konnte. Und diese legten gleich nach: Luciani enteilte der Verteidigung und schob im 1 auf 0 mit der Backhand ein. Wien war aber alles andere als eingeschüchtert und so konnte Hartl den Rebound eines Davis-Schuss locker einschieben, Minute 15 war gespielt. Sichtlich motivert konnte sich Hartl dann noch einmal in Minute 18 bemerkbar machen, nach schönem Dribbling blockte aber Lassila den Schuss. Wenig später kamen auch Vause und Arniel noch zu guten Möglichkeiten, es blieb aber beim 1:2 aus Sicht der Wiener und so ging es zum Pausentee.

Das Mitteldrittel brachte anfangs wenig Neues, es blieb ein unterhaltsames Hin und Her. Erwähnenswert vielleicht eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Romig und Novak, die Linienrichter waren aber Spielverderber und stellen sich dazwischen. Das Spiel wurde etwas hitziger, auch weil zweimal Gäste Lamoureux behinderten. Damit gab es Powerplay, Nemec mußte eben dafür auf die Strafbank. Das Überzahlspiel war anfangs gut, DeSousa hatte eine tolle Chance, Lassila konnte aber gerade noch mit dem Schläger abwehren und so vergingen diese zwei Minuten. Traumtor dann kurz danach – allerdings auf der anderen Seite. Lattner nahm sich von weit links ein Herz und hämmerte die Scheibe ins lange Kreuzeck. Und es kam noch schlimmer, denn Schneider mußte unmittelbar danach auf die Bank und die Tschechen nutzen das Powerplay zum 1:4. Sedlak bestrafte die etwas behäbig wirkende Verteidigung und auch Lamoureux wirkte nicht 100%ig sicher und verliess dann auch das Tor für Tschrepitsch. Wien wirkte jetzt erstmals wirklich frustriert und ratlos. Und weiter gings in dieser Tonart, Tschrepitsch verlor den Puck nach einem Schuss aus den Augen und Nemec hatte kein Problem den Puck ins leere Tor zu schieben. Und es wurde noch bitterer, DeSousa verletzte sich nach einem Check und mußte das Eis verlassen. Der zweite Verletzte nach Hartl. Sekunden später das 1:6 durch McPherson nach schwerem Fehler von Tschrepitsch. Nächster Schuss, nächster Treffer, Guman trägt sich mit einem harmlosen Backhand-Schlenzer in die Liste ein. Schwere Minuten für die Hauptstädter. In Minute 39 verkürzte Romig zum 2:7, auch ein durchaus haltbarer Schuss.

Minute 42, 2:8. Luciani. In Minute 48 scorte Rotter in Überzahl. Minute 58, 3:9 Kalus. Das Schlussdrittel hatte an Spannung nichts zu bieten, zu klar war der Spielstand. Auch wenn die Capitals versuchten sich nicht hängen zu lassen. Der Lack ist ab und die Tabellenführung dahin. In mancher Hinsicht vielleicht ein weiterer, nützlicher Alarm für die Wiener.

Erste Bank Eishockey Liga
spusu Vienna Capitals : Orli Znojmo – 3:9 (1:2|1:5|1:2)
Tore:
0:1 Braes (9.),
0:2 Luciani (11.),
1:2 Hartl (15.),
1:3 Lattner (30.),
1:4 Sedlak (32., PP1),
1:5 Nemec (33.),
1:6 McPherson (36.),
1:7 Guman (36.),
2:7 Romig (39.)
2:8 Luciani (42.),
3:8 Rotter (48., PP1),
3:9 Kalus (58.)

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