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EBEL

EBEL: Die Graz99ers trennen sich von vier Cracks und arbeiten an einem Krisenszenario

Die Graz99ers hatten eine wechselhafte Saison hinter sich. Nach unzähligen Verletzungen schafften sie dennoch die direkte Playoffqualifikation, was das Potenzial des Teams belegte. Deshalb will man auch nur punktuelle Veränderungen durchführen, wie Boss Steinburg gegenüber der „Kleinen Zeitung“ erklärt.

Die direkte Playoffqualifikation und eine enge Viertelfinalserie gegen die Vienna Capitals, ehe die Saison Corona-bedingt abrupt endete. Mit der Saison muss man in Graz zufrieden sein, denn der Verletzungsteufel schlug bei den Murstädtern beinhart zu. Boss Jochen Pildner-Steinburg sprach gegenüber der „Kleinen Zeitung“ gar von einer „Unserie, wie sie nur alle 20 Jahre kommt“.

Das abrupte Ende beziffert er mit Mehrkosten von 100.000-200.000€, abhängig vom weiteren Saisonverlauf sogar mit weitaus mehr. Denn bei einem Halbfinaleinzug hätten die Sponsoren weitere Prämien ausgeschüttet.

Wie es künftig weiter geht ist fraglich. In Graz arbeitet man an einem Krisenszenario, sollten geldgebende Partner abspringen. Die Steirer hoffen aber auf die Treue der Sponsoren, eine Budgeterhöhung sei jedoch jetzt schon ausgeschlossen.

„Team hat Potenzial“
Was das Team für die neue Saison betrifft will man Kontinuität. Am Ruder sollte alles gleich bleiben. Weder im Management noch am Trainersektor dürfte es Veränderungen geben und auch was die Kaderzusammenstellung betrifft ist man guter Dinge nicht zu viel verändern zu müssen.

Das Grundgerüst steht, denn in laufende Verträge wird man trotz wirtschaftlichen Fragezeichen nicht eingreifen. Jedoch wird man sich von vier Spielern definitiv trennen, da sie die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Wer das ist wollte Steinburg noch nicht erläutern.

Nihlstorp-Ersatz steht parat
Eine offene Position ist die im Tor. Mit Goalie Nihlstorp würde man gerne verlängern, das ist kein Geheimnis. Doch falls das nicht umsetzbar sei, hätte man eine Alternative im Ärmel und die sei laut Steinburg „vielleicht noch besser“. Doch auch hier wollte er noch keinen Namen nennen.

Wie bei so vielen Teams ist die wirtschaftliche Komponente momentan das größte Fragezeichen um Nägel mit Köpfen machen zu können. Ein wichtiger Punkt ist neben der Auswirkung der Coronakrise auf die Sponsorenbindung auch die Arbeit der Liga. Hauptsponsor und TV-Partner müssen gefunden werden und sind eine wichtige Einnahmequelle jedes Teams. Doch es gibt laut Steinburg „wirklich interessante und attraktive Angebote“. Auch versucht die Liga mit verschiedenen Maßnahmen künftig die Ausgaben zu drosseln.

Viel zu tun gibt es somit für alle Beteiligten in einer Offseason die länger wird als je zuvor…

Pic: 99ers/Krainbucher

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