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Dornbirn Bulldogs

EBEL: Dornbirn hadert trotz größtem Kader mit Verletzungspech

Mit 31 Kaderspielern hat der EC Dornbirn den aufgeblähtesten Kader der EBEL, doch genau das war das Ziel, wie GM Alex Kutzer gegenüber Sky Sport Austria erklärt. Dennoch kämpft man mit Kaderproblemen…

Öffnet man auf der beliebten Hockey-Plattform eliteprospects.com die Kaderseite der Dornbirn Bulldogs wird dem User ein 31 Mann Kader präsentiert, der den Bulldogs zur Verfügung steht. Doch die Realität sieht anders aus.

Trotz dem Ziel dass man mit „dem tiefsten Kader seit wir in der Liga sind“ antrat weiss GM Alex Kutzer zu berichten dass die Realität anders aussieht: „So schwere Verletzungen kannst du nicht kompensieren, was für eine Qualität von Spielern kriegst du denn unter der Saison noch am Markt?“, so der langjährige Funktionär gegenüber Sky.

Damit spricht Kutzer auch und vor Allem die Torhütersituation an. Denn eigentlich sah er sich dbzgl. auf sicherer Seite: „Wir haben diese Saison auf Rasmus Rinne als Nummer 1 in der EBEL gesetzt und haben dann vier junge Österreicher dazu genommen und haben ganz klar gesagt, dass wir in der zweiten Liga mit den jungen Österreichern spielen.“

Dann ist alles ganz anders gekommen. Rasmus Rinne ist verletzt und fällt für den Rest der Saison aus. Was sich dann abspielte war fatal, wie das Beispiel des Spiels am 25. Jänner in Linz zeigt: „Wir hatten beim Abschlusstraining am Donnerstag und beim Warm-Up keinen Tormann, weil wir sie (Anmerkung: Thomas Stroj & Felix Beck) über Nacht nach Linz fahren mussten, da sie am Abend davor mit Bregenzerwald in Italien gespielt haben. Da hängt viel dran, was man von außen nicht sieht.

Kutzer betont dass dieses Beispiel für viele andere steht aber keine Ausrede sein soll. Aber er erklärt: „Was ich telefoniert habe um Tormänner herzubekommen, das glaubt kein Mensch“ und prangert damit das Verletzungspech im Ländle an.

Fakt ist: Kutzer und die Bulldogs investierten heuer viel um den hohen Anforderungen zu entsprechen. Das Verpassen der Playoffs wäre eine große Enttäuschung und deshalb hofft man nach dem gestrigen Sieg über Linz noch auf den Turnaround, wie Coach Dave McQueen belegt: „Wir sind immer noch dabei, wir haben immer noch genug Spiele. Wir müssen schauen dass wir gesund bleiben. Aber wir sind noch nicht raus, wir haben immer noch eine Chance.“

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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