Der EC-KAC verliert gegen die Moser Medical Graz99ers mit 3:4 (OT). Alle Stimmen zur Partie powered by Sky Sport Austria HD.
Petri Matikainen (Head
Coach EC-KAC):
…über das Spiel und seine Gefühle: „Wir haben speziell in der
ersten Hälfte des Spiels gut gespielt. Dann sind wir ein bisschen
eingeschlafen. Wir haben dann mit dem Arbeiten aufgehört, was
normal unsere Stärke ist. Wir haben es vergessen. Wir haben
gedacht, dass es schon irgendwie funktionieren wird. Aber so
funktioniert es nicht. Man muss in jeder Situation voll da sein,
auch mental. Wir hatten aber viel mehr Chancen als die Grazer. Aber
sie hatten natürlich auch einen guten Goalie. In der Defensive
haben wir zu offensichtliche Fehler gemacht. Wir müssen aber an dem
festhalten, was wir gut gemacht haben. Wir machen morgen weiter,
schauen Videos und dann geht es weiter.“
…vor dem Spiel über eine mögliche Vertragsverlängerung: „Ich will nicht spekulieren. Aber ich glaube, wir entwickeln uns als Team weiter und es ist noch genug Arbeit im nächsten oder in den nächsten Jahren hier zu verrichten. Das ist alles, was ich dazu sagen kann.“
Manuel Ganahl
(EC-KAC):
…auf die Frage, ob man das Spiel heute einfach in 60 Minuten
zumachen hätte müssen: „Wahrscheinlich schon nach 40 Minuten. Wir
haben ein sehr gutes erstes und zweites Drittel gespielt. Wir waren
sehr gut im Spiel, haben alles auf unserer Seite gehabt, nur vom
Ergebnis hat es nicht dazu gepasst. Das letzte Drittel war dann ein
Auf und Ab, auch in der Overtime dann. Im Endeffekt haben sie
verdient gewonnen, weil wir es nicht geschafft haben, mehr Tore zu
schießen. Aber im Großen und Ganzen hat es schon gepasst.“
…angesprochen auf eine Vertragsverlängerung mit dem KAC: „Dazu kann ich nicht viel sagen. Solche Sachen werden für mich am Ende der Saison geklärt. Unterschrieben habe ich noch nichts, ich weiß zu mindestens nichts davon. Fix ist noch nichts, aber es spricht viel für Klagenfurt.“
Thomas Hundertpfund
(EC-KAC) vor dem Spiel:
…auf die Frage, was ihn heuer so stark macht: „Die ganze Linie
funktioniert und harmoniert sehr gut. Es liegt nicht nur an mir,
sondern an der ganzen Linie.“
…auf die Frage, wie er die Länderspielpause genutzt hat: „Ich habe mich ein wenig erholt, kleine Wehwehchen auskuriert und Urlaub mit der Familie gemacht.“
…angesprochen auf seine Vertragsverlängerung: „Ich bin ein Klagenfurter, bin hier aufgewachsen, habe fast meine ganze Karriere hier gespielt und es hat mir hier immer gefallen. Aber für mich war es wichtig, dass meine zwei Linienkollegen auch nächste Saison noch fix hier sind und wir auch nächstes Jahr wahrscheinlich wieder eine Linie bilden werden. Das hat schon auch einen Ausschlag gegeben.“
…über das Spiel: „Es wird heute vor allem um den Start gehen. Beide Mannschaften hatten schon länger kein Spiel mehr, da ist der Start immer sehr wichtig. Das erste Drittel wird schon entscheidend sein.“
Doug Mason (Head Coach
Graz99ers):
…über das Spiel: „Gegen den KAC sind es in den letzten zwei Jahren
immer enge Spiele gewesen. Oft kam die Entscheidung erst in der
Verlängerung. Sowas habe ich auch erwartet. Wir haben sehr gut
angefangen, nach dem 2:2 hat der KAC das Tempo erhöht, wir haben
die Zweikämpfe verloren und unsere Moral ein wenig verloren. Das
haben wir dann auch in der Pause angesprochen und dann sind die
Jungs auch mit einer ganz anderen Einstellung wieder aufs Eis
gekommen. Im dritten Drittel haben wir uns dann durchsetzen können.
Ich kann wieder nur ein großes Lob an die Mannschaft geben. Unser
Unterzahl war sehr stark und wir haben auch auf unseren Torwart
gesetzt.“
…vor dem Spiel auf die Frage, wie die personelle Situation momentan aussieht: „Es sieht positiv aus. Momentan gibt es noch drei Verletzte, aber ich hoffe, dass in den nächsten zwei Wochen Collberg und Kirchschläger zurückkommen und Setzinger im Viertelfinale dabei sein wird. Schlimm wäre es, wenn wieder Verletzungen hinzukommen würden.“
…vor dem Spiel: „In den nächsten vier Spielen geht es zwei Mal gegen den KAC und Bozen. Diese beiden Mannschaften sind unsere direkten Konkurrenten um den dritten oder vierten Platz. Es geht um den Heimvorteil im Viertelfinale. Wir müssen mindestens drei der vier Spiele gewinnen, um Dritter oder Vierter zu werden.“
Dominik Grafenthin
(Graz99ers):
…auf die Frage, wie wichtig sein entscheidendes Tor für ihn
persönlich ist: „Es ist natürlich schön, wenn ich der Mannschaft
helfen kann. Ich war lange verletzt und umso schöner ist es, wenn
es gleich funktioniert mit dem Tore schießen.“
…über das Spiel: „Wir haben heute ein ganz gutes Spiel gemacht. Wir haben Wege gefunden, um das Spiel zu entscheiden und zu gewinnen.“
Ken Ograjensek (Graz99ers)
nach dem zweiten Drittel:
…über die ersten 40 Minuten: „Für uns ist es wirklich hart heute.
Wir haben viele Verletzte, sie spielen schnelles Eishockey und
fliegen förmlich über das Eis. Der einzige Weg um dieses Spiel zu
gewinnen wird sein, dass wir intelligenter als sie spielen und gute
Entscheidungen treffen. Nur so können wir heute erfolgreich
sein.“
Gregor Baumgartner (Sky
Experte):
…auf die Frage, ob der Sieg am Ende überraschend kam: „Schon etwas
überraschend. Aber Graz hat schon über die letzten Wochen mit
diesem kleinen Kader gespielt, ihren Stil ein wenig verändert und
sie versuchen einfach, immer effizient zu sein. In manchen Spielen
klappt es sehr gut, in anderen nicht so gut. Heute hatten sie immer
gute Chancen, auch wenn sie wenig Torschüsse hatten. Klagenfurt
hatte heute ein klares Chancenplus, aber die Effizienz sprach heute
für Graz. Verdient kann man vielleicht nicht sagen, aber sie haben
clever gespielt und sich so eine Chance in der Verlängerung
gegeben.“
www.sky.at, Foto: Kuess/www.qspictures.net









