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EBEL

EBEL: Nach Statement von KAC-Boss Reichel: Sind die Tage von Petri Matikainen gezählt?

Die Saison ist vorbei und die Vereine ziehen ihre Rückschlüsse. Beim KAC gibt es dbzgl. Einiges zu tun wie Boss Hellmuth Reichel gegenüber der „Kleinen Zeitung“ bekräftigt. So scheinen nicht nur die Tage mancher Spieler, sondern auch die von Coach Matikainen in Klagenfurt gezählt zu sein.

Der KAC schrammte durch das Corona-bedingte Saisonende haarscharf an einer Blamage vorbei. Als Titelverteidiger lag man im Viertelfinale gegen die Black Wings Linz 0:3 zurück und wäre beinahe „gesweept“ worden. Das gab es zuvor noch nie. Und das will der KAC auch nicht mehr erleben, dafür will man nun sorgen.

KAC-Aufsichtsratschef Hellmuth Reichel sieht die Gründe für das schwache Abschneiden in dieser Saison auch an einer gewissen Sättigung. „Ein Meistertitel muss irgendetwas in den Köpfen der Spieler auslösen, irgendwas im mentalen Bereich.“ Wobei er den Spielern nicht den Willen absprechen möchte. Doch schon nach dem Titel 2013 war die darauffolgende Saison eine Katastrophe. Der KAC qualifizierte sich damals nicht mal für die Playoffs.

Damit dies nicht mehr passiert ist die Erkenntnis Reichels, dass künftig auch nach Titeln eine Kaderveränderung vollzogen werden muss und durch neue Kräfte neue Motivationen und Emotionen in die Mannschaft kommen.

Auch in der kommenden Saison wird man Änderungen vornehmen und zwar sowohl im Kader als auch der sportlichen Führung. Ein klares Bekenntnis zu Headcoach Petri Matikainen ist dies jedoch keinesfalls. Anzunehmen, dass nächste Saison ein neuer Trainer an der Klagenfurter Bande steht.

Doch für Entscheidungen sie es „noch zu früh“. Zumal es noch sehr viele Faktoren gibt, die die Lage unklar machen. Einerseits der noch fehlende Liga-Hauptsponsor oder die Frage nach einem zwölften EBEL-Team. Und vor allem in wie weit die Coronakrise Auswirkungen auf die Budgets haben wird.

Vor allem kleinere Teams könnten Sponsorenausfälle beklagen. Ein Problem, das den KAC nicht so intensiv treffen wird, denn Heidi Horten wird laut Reichel von der Krise naturgemäß „weniger spüren“. Klar ist aber auch, dass eine realistische Planung für die neue Saison momentan nicht möglich ist.

Pic: foto-dostal.at

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