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EBEL

EBEL: Neo Caps-Coach Cameron im Interview: „Mein Ziel ist es den erfolgreichen Kurs weiterzuführen!“

„Ich will auf der Arbeit der letzten Jahre aufbauen und genauso erfolgreich weitermachen.“ Unser neuer Head-Coach Dave Cameron brennt bereits auf seine erste Aufgabe in Europa. Das Einstands-Interview mit dem 59-jährigen Kanadier, der direkt aus der NHL zu den Vienna Capitals wechselt, gibt es hier nochmals zum Nachlesen.

Dave, herzlich willkommen bei den Vienna Capitals. Du hast bereits die letzten Tage in Wien verbracht. Wie ist Dein erster Eindruck von Deiner neuen Heimatstadt und der Caps-Organisation?

DC: „Zuerst einmal bin ich sehr von der wunderschönen Stadt begeistert. Ich habe in den vergangenen Tagen General Manager Franz Kalla und Präsident Hans Schmid auch persönlich kennengelernt. Die Organisation der Vienna Capitals und die Erfolgsgeschichte beeindruckt mich sehr. Ich freue mich, dass ich in Zukunft meinen Teil zu einer hoffentlich weiter erfolgreichen Zukunft beitragen kann.“

Du hast zuletzt als Head-Coach und Assistant-Coach in der besten Liga der Welt, der NHL, gearbeitet. Jetzt wagst Du den Sprung nach Europa zu den Vienna Capitals. Was sind Deine Beweggründe für diesen Schritt?

DC: „Bevor ich die Chance bekam in der NHL Teams zu coachen, entwickelte ich in der American Hockey League (Anm.: zweithöchste Liga in Nordamerika) in den Farmteams junge Talente für die NHL. Dazu trainierte ich auch Nachwuchsspieler in Juniorenligen und bereitete sie für den NHL-Draft vor. Es war immer mein Ziel einmal auch in Europa zu arbeiten. Ich war bereits mit Hockey Canada bei Weltmeisterschaften in Europa, sowohl mit Nachwuchs-Nationalteams als auch mit Kanadas A-Mannschaft. Das europäische Eishockey hat mich immer schon beeindruckt. Natürlich ist der kanadische Einfluss zu spüren. Ich will mich hier in Wien als Coach als auch als Mensch weiterentwickeln.“

Die letzten zwei Jahre waren die erfolgreichsten in der Geschichte der Vienna Capitals. Was weißt Du bereits über Deinen neuen Klub und welche Pläne hast Du mit den Caps?

DC: „Die Erste Bank Eishockey Liga ist eine starke Liga und mein Ehrgeiz ist ebenfalls sehr groß. Mein Ziel ist es den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre weiterzuführen. Die Vienna Capitals sind eine gut geführte Organisation. In der Ära von Serge Aubin ist eine erfolgreiche Zeit angebrochen. Ich will darauf aufbauen und genauso erfolgreich weitermachen.“

Wie würdest Du dich selbst beschreiben. Wie tickt Dave Cameron?

DC: „Mein Motto ist: Jeder Tag gibt Dir die Chance aus diesem einen großartigen Tag zu machen. Meine Erwartungen an meine Spieler sind hoch, gleichzeitig würde ich mich aber als fairen Coach bezeichnen. Ich sehe meine Aufgabe nicht nur darin Spiele zu gewinnen, sondern auch Spieler zu entwickeln. Dieser Aspekt macht den Job hier bei den Vienna Capitals so spannend. Bei den Caps habe ich auch die Chance mit Nachwuchsspielern und -trainern zusammenzuarbeiten, um Talente der Silver Capitals für das Profiteam zu entwickeln. Ich kann hier also nicht nur eines der besten Teams der Liga trainieren, sondern auch meine Spuren im Nachwuchs nachhaltig hinterlassen und Talente fördern, mit dem Ziel, dass sie später im Jersey der Vienna Capitals auflaufen.“

Welche Spielphilosophie vertrittst Du? Welchen Spielstil können sich die Caps-Fans erwarten?

DC: „Ich habe mich diesbezüglich in den letzten Tagen auch viel mit Serge Aubin ausgetauscht. Wir haben beide denselben Zugang. Egal in welche Liga du blickst, ob in die NHL, die KHL, in die besten europäischen Ligen, in die Schweiz, nach Deutschland oder auch Österreich. Das Spieltempo ist entscheidend. Der Speed gibt Dir die beste Möglichkeit Spiele zu gewinnen und ich bin auch der Meinung, dass die heutigen Eishockey-Cracks schnell spielen wollen. Gleichzeitig ist es auch die Spielphilosophie, die bei den Fans am besten ankommt.“

Für die Vienna Capitals ist Anfang August Trainingsstart. Wie sehen Deine Pläne bis dahin aus? Welche Punkte stehen in den kommenden Wochen auf Deiner To-Do-Liste?

DC: „Mein Plan ist es im Juni nach Wien zurückzukommen, dann startet die harte Arbeit. Ich werde mich intensiv mit der Erste Bank Eishockey Liga und mit den Spielern, die auch in der kommenden Saison für die Caps auflaufen, beschäftigen. Natürlich werde ich mich auch mit Serge Aubin austauschen und seine Erfahrungen und Inputs in meine Überlegungen einfließen lassen.“

www.vienna-capitals.at

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