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EBEL

EBEL-Preview: Westderby und weitere richtungsweisende Spiele um die Top 6!

Die Top-6 zu erreichen lautet das erste große Ziel vieler Teams. Lediglich fünf Punkte beträgt der Vorsprung vom EC Red Bull Salzburg und von den LIWEST Black Wings Linz auf den siebenten Rang. Fehervar AV19 hat im direkten Duell mit Linz die Chance diesen zu verkürzen. Auch die Dornbirn Bulldogs und der HC Orli Znojmo wollen um die Pick-Round-Plätze noch ein kräftiges Wort mitreden. Während es Znojmo am Sonntag mit dem Tabellenführer zu tun bekommt, duellieren sich die Bulldogs im West-Derby mit Innsbruck.

So, 06.01.2019: Dornbirn Bulldogs vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr)
Referees: K. NIKOLIC, OFNER, Pardatscher, Schauer.

  • Die Bulldogs gewannen die letzten drei Spiele. In den vergangenen acht Spielen mussten sie lediglich eine Niederlage hinnehmen, diese allerdings gegen Innsbruck.
  • Aber auch die Haie haben die Weihnachts- und Neujahrsspiele gut überstanden. Sie entschieden vier der letzten fünf Begegnung für sich. In den letzten beiden Spielen erzielte Nick Ross jeweils den Siegestreffer in der Verlängerung.
  • Nach aktuellem Tabellenstand müssten sowohl die Bulldogs (8. Platz) als auch die Haie in die Qualifikationsrunde. Während den Bulldogs allerdings nur fünf Punkte auf Rang sechs fehlen, liegen die Haie um zehn Punkte zurück.
  • Dornbirn konnte in dieser Saison bereits zwei West-Derbies für sich entscheiden. Innsbruck setzte sich aber beim vergangenen Aufeinandertreffen kurz vor dem Jahreswechsel mit 5:1 durch.
  • Andrew Clark von den Innsbrucker Haien ist in dieser Saison der beste Scorer der Liga (15 G / 39 A.). Das interne Scorer-Ranking der Bulldogs wird von Brock Trotter angeführt (11 G / 25 A).
  • Stefan Häußle, Spieler der Bulldogs: „Es kämpft jeder für den Anderen. Die jungen Spieler leisten zurzeit gute Arbeit. Die erfahrenen Spieler machen den Unterschied im Powerplay und auch in der Unterzahl sind wir gut unterwegs. Gegen Innsbruck müssen wir einfach härter Spielen als beim letzten Spiel. Die Checks fertig fahren uns unsere Chancen nützen.“

Nick Ross, Spieler der Haie: „Am Ende kommt alles auf das Fundament an. Und das bedeutet Leidenschaft und Einsatz. Seit zwei Wochen kämpfen wir noch mehr als Einheit, treten ein bisschen defensiver auf und bekommen dann auch den nötigen Rückhalt von unseren Goalies. Das gibt uns immer die Möglichkeit Punkte zu sammeln“

So, 06.01.2019: EHC LIWEST Black Wings Linz vs. Fehervar AV19 (17:30 Uhr)
Referees: KOPETZ, PIRAGIC, Hofer, Nedeljkovic.

  • Beide Teams verloren ihr letztes Spiel. Während sich die Linzer gegen den Tabellenführer erst in der Verlängerung geschlagen geben mussten, zog Fehervar gegen Znojmo in der regulären Spielzeit den Kürzeren.
  • Für beide Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf um einen Platz in der Pickround. Die Black Wings stehen aktuell auf dem wichtigen sechsten Platz. Fehervar liegt allerdings vor der Begegnung lediglich um fünf Punkte zurück.
  • Die Black Wings konnten bisher alle drei Saisonduelle gegen Fehervar für sich entscheiden. Im vergangenen Aufeinandertreffen vor einer Woche drehten die Linzer einen 0:2 Rückstand zu einem 4:2 Erfolg.
  • Die Black Wings sind das erfolgreichste Team im Penalty killing. 88,5 % der Unterzahlspiele überstehen die Linzer schadlos.
    Linz verlor die vergangenen vier Heimspiele, Fehervar setzte sich in drei von den letzten vier Auswärtsspielen durch.

Mathieu Carle, Neuzugang der Linzer: „Mit dem Resultat des letzten Spiels bin ich natürlich nicht zufrieden, weil wir verloren haben. Ich suche keine Ausreden aber ich dachte, dass ich mich besser fühlen würde. Aber der Jetlag und andere Dinge machten mir zu schaffen. Von nun an kann es nur besser werden. Ich denke, ich werde in dieser Liga erfolgreich sein. Ich brauche nur etwas Zeit, um mich anzupassen und mehr Zeit am Eis mit den Jungs.“

Hannu Jarvenpaa, Headcoach Fehervar: “Wir müssen uns gegen Linz mehr auf unsere Defensive konzentrieren und uns von der Strafbank fernhalten. Wir müssen 60 Minuten lang fokussiertes Eishockey spielen.“

So, 06.01.2019: Moser Medical Graz99ers vs. EC Panaceo VSV (17:30 Uhr, www.servushockeynight.com live)
Referees: BALUSKA, SIEGEL, Bärnthaler, Kaspar.

  • Die 99ers gewannen die vergangenen sechs Spiele und liegen nur mehr zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. 
  • Der EC Panaceo VSV kann den Sprung in die Top-6 in der ersten Phase des Grunddurchgangs nicht mehr schaffen.
  • Alle drei Saisonduelle gingen an die Graz 99ers. Im vergangenen Aufeinandertreffen vor knapp einer Woche eroberten die Adler noch die Führung, ehe die 99ers im zweiten Abschnitt das Spiel drehten.
    Nach einer acht Spiele andauernden Niederlagenserie des VSV, verbuchten die Villacher in den letzten acht Spielen eine ausgeglichene Bilanz.
  • Die 99ers könnten in dieser Runde wieder die Tabellenführung erobern, benötigen dazu allerdings Schützenhilfe aus Znojmo.

Oliver Setzinger, Spieler der 99ers: „Mannschaftlich war das am Freitag wohl die beste Leistung in dieser Saison. Wir haben das Spiel vom Anfang bis zum Schluss durchgezogen und uns selbst belohnt. An dieser Leistung gilt es gegen den VSV anzusetzen.“

So, 06.01.2019: EC-KAC vs. KHL Medvescak Zagreb (17:30 Uhr)
Referees: KELLNER, STOLC, Kontschieder, Zgonc.

  • Heim-Doppel für den EC-KAC gegen Zagreb. Die beiden Teams treffen innerhalb von drei Tagen zweimal aufeinander. Die ersten beiden Duelle der Saison entschied der EC-KAC für sich.
  • Nach drei Siegen in Serie musste der KAC in der vergangenen Runde eine Niederlage gegen die 99ers einstecken.
  • Die Klagenfurter verloren nach der Niederlage etwas den Anschluss an das Top-Duo. Der Rückstand auf Platz zwei beträgt fünf Punkte, auf Platz eins fehlen den Rotjacken sieben Punkte.
  • Zagreb verlor mit dem stark verjüngten Team die vergangenen 15 Spiele.
  • Der KAC gehört zu den Spitzenteams im Powerplay. 25,8 % der Überzahlspiele enden mit einem Torerfolg der Klagenfurter.

Marcel Witting, Stürmer EC-KAC: „Wir fanden am Freitag gegen Graz nicht so richtig zu unserem Spiel, wurden erst im dritten Abschnitt besser. Gegen ein Team, das in der Tabelle so weit oben platziert ist, reicht das nicht, das wissen wir alle. Jetzt warten zwei Heimspiele gegen das Schlusslicht auf uns, in denen – ohne überheblich sein zu wollen – jede andere Zielsetzung als das Einfahren von sechs Punkten verfehlt wäre. Im Großen und Ganzen streben wir danach, so aufzutreten, wie im Auswärtsspiel in Zagreb in der vorigen Woche, und uns Selbstvertrauen zu holen.“

So, 06.01.2019: HC Orli Znojmo vs. spusu Vienna Capitals (17:30 Uhr, SPORT5 live)
Referees: BABIC, TRILAR, Rezek, Soos.

  • Die spusu Vienna Capitals führen weiterhin das Feld an. Die 99ers befinden sich aber bereits in Lauerposition.
  • Die Caps gewannen zwei der drei bisherigen Saisonduelle. Vor knapp einer Woche gelang den Wienern gar ein shutout-Erfolg.
  • Znojmo verlor seine letzten drei Heimspiele. Der Rückstand der Tschechen auf den wichtigen sechsten Tabellenplatz beträgt sieben Punkte.
  • Nach sieben Auswärtsniederlagen in Serie, gewannen die Caps vier von fünf Auswärtsspiele.
  • Znojmo hat in dieser Saison Probleme mit ihrem Überzahlspiel. In lediglich 13,9% der Powerplays kommen die Tschechen zum Torerfolg. Aber auch die Wiener liegen in dieser Statistik im unteren Viertel (15,5 %). 

Miroslav Frycer, Headcoach Znojmo: “Wir müssen noch einmal unsere Stärken bündeln, bevor wir ein paar Tage frei haben. Im Derby gegen Wien müssen wir unbedingt Punkte sammeln, um den Rückstand auf die Top-6 zu verkürzen. Wir müssen hinten fokussiert sein und unsere Chancen im Angriff nützen.“

Andreas Nödl, Spieler der Caps: „Das Ost-Derby wird genauso ein heißer Tanz wie gestern in Linz. Znojmo ist eine heimstarke Mannschaft, hat viele große Spieler im Line-Up und dazu einige gute Eisläufer. Es wird wieder eine große Herausforderung für uns werden. Aber im Endeffekt ist es immer dasselbe: Wenn wir unser Spiel konzentriert und konsequent auf das Eis bringen, dann holen wir uns zwei oder drei Punkte.“

So, 06.01.2019: HCB Südtirol Alperia vs. EC Red Bull Salzburg (18:00 Uhr)
Referees: BULOVEC, IVERSON, Hribar, Seewald.

  • Sowohl der HCB Südtirol Alperia als auch der EC Red Bull Salzburg hatte in den vergangen Ligaspielen ihre Probleme. Bozen verlor vier der letzten fünf Spiele, Salzburg gar sieben der letzten acht Spiele.
  • In den letzten beiden Ligaduellen setzte sich Salzburg durch. Bozen gewann das erste Duell der Saison.
  • Beide Teams rutschten in den vergangenen Runden gefährlich nahe an die untere Tabellenhälfte. Während Bozen noch acht Punkte Vorsprung auf Rang sieben hat, sind es bei Salzburg nur mehr fünf.
    Salzburg erzielte die meisten Tore in dieser Saison (133) und hat auch die zweithöchste Tordifferenz (+33).
  • Bozen erzielte in dieser Saison die wenigsten Tore aller Top-10 Teams, bekam allerdings auch die zweitwenigsten Gegentore.

Mat MacKenzie, Spieler HCB: „Wir müssen unser Defensivspiel anpassen und vorne gefährlicher werden. Es wird ein interessantes Spiel gegen Salzburg. Wir brauch die sechs Punkte dringend, um den Abstand zum siebenten Platz zu halten.“

Raphael Herburger, Spieler Salzburg: „Die Chancen sind ja da und wir laufen das ganze Spiel über auf das gegnerische Tor, aber es fehlt der letzte Druck, dass wir das Tor auch machen. Ich denke trotzdem, dass wir daraus stärker zurückkommen werden. Wir haben die Qualität in der Mannschaft und werden zusammenhalten. Wir werden etwas ändern müssen und wollen das morgen gegen Bozen gleich umsetzen, auch wenn es wieder sehr schwer wird. Bozen spielt defensiv sehr stark, wir wollen die Scheibe dennoch vors Tor bekommen, hoffentlich wieder gewinnen und uns Selbstvertrauen zurückholen.“

www.erstebankliga.at, Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

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