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EC Red Bull Salzburg

EBEL: Salzburg-Legionäre sicher in ihrer Heimat angekommen!

Dass die Sportwelt mittlerweile fast überall zum Erliegen gekommen ist, daran hat man sich schon fast gewöhnt. Eishockey gibt es in Österreich seit 9. März, also seit 12 Tagen nicht mehr und die Profis des EC Red Bull Salzburg verbringen die (Urlaubs-) Tage wie alle anderen Menschen auch zuhause mit ihren Familien.

Mittlerweile sind auch die Spieler aus den USA und Kanada wohlbehalten und gesund in ihren Heimatorten angekommen, nachdem einige zum Ende der letzten Woche zunächst noch verunsichert waren, ob bzw. wie schnell die Rückreise nach Nordamerika möglich ist.

Den längsten Heimweg hatte wohl die Familie von Torhüter JP Lamoureux, der insgesamt fast 24 Stunden unterwegs war. „Am frühen Morgen mit dem Kleinbus nach München, von dort weiter mit dem Flieger nach Chicago. Der Flug hat zehn Stunden gedauert und soweit war auch alles gut, aber in Chicago mussten wir vor unserem Weiterflug fast fünf Stunden wegen zusätzlicher Sicherheitskontrollen warten. Zum Glück hatte unser Anschlussflug nach Norddakota Verspätung, sonst hätten wir den verpasst. Mit den beiden Kindern [Henri, 6 Jahre, Leah, 3 Jahre] war das auf Dauer schon sehr anstrengend. Aber letztlich sind wir gut zuhause angekommen. Jetzt befinden wir uns gemeinsam im Haus der Familie meiner Frau in 14-tägiger Quarantäne, sind aber wenigstens alle zusammen und wohl auf.“

Nur einen Tag später, am letzten Sonntag, ist Head Coach Matt McIlvane samt Familie nach Hause geflogen. Der 34-jährige Amerikaner wollte eigentlich noch einige Zeit in Österreich verbringen, hatte seinen Heimflug dann doch vorverlegt, um sicher nach Hause zu kommen. „Im Gegensatz zu JP ging bei uns alles glatt, wir hatten keine Verzögerungen und verbringen nun die Quarantänezeit bei uns zuhause.“

Auch Derek Joslin ist längst zuhause angekommen, muss die zweiwöchige Quarantäne aber allein verbringen, da seine Familie schon früher aus Salzburg abgereist war. „Ich verbringe die Zeit allein in unserem Seehaus, meine Frau Katie ist mit unserer Tochter Elizabeth bei ihren Eltern sicher aufgehoben. Heute ist mein sechster Tag.“

John Hughes ist indes in Salzburg geblieben, wo sich inzwischen sein Lebensmittelpunkt befindet. „Wir wären mit unserem erst dreieinhalb Wochen alten Baby sowieso nicht geflogen. Wir sitzen in Salzburg in unserer Wohnung und genießen gemeinsam die Zeit mit unserem Sohn.“

Wie es nach dem Urlaub weitergeht oder wann sogar wieder (gemeinsam) trainiert werden kann, ist im Moment nicht abzusehen. Auch für die Red Bulls heißt es abwarten, sich an die behördlichen Bestimmungen zu halten und zu versuchen, mit diszipliniertem Alltagsleben einen kleinen Beitrag zu leisten, um die weitere Verbreitung des Coronavirus‘ einzudämmen.

www.redbulls.com, Pic: CDM/Blende47

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