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EBEL

EBEL: Vienna Capitals ziehen ins Halbfinale ein!

Keine Chance ließen die Vienna Capitals dem HC Orli Znojmo in Spiel 4, siegten mit 5:1 und zogen damit souverän mit 4:1 Siegen ins Halbfinale ein.

Spiel fünf erweckte zu Beginn den Eindruck, als hätten die Wiener keine große Lust mehr, sich in dieser Saison noch einmal mit den roten Adlern duellieren zu müssen. Blitzartig, regelrecht im Überfallmodus stürmten die Donaustädter auf Teemu Lassilas Gehäuse zu. Schon nach 65 Sekunden scheiterte der aufgerückte Marc-Andre Dorion nach sehenswerter Kombination aus kurzer Distanz. In Minute zwei durften die Capitals dann aber doch schon jubeln, als Julian Großlercher sich ein Herz fasste, die Scheibe ins Angriffsdrittel trieb und einfach abzog. Der verdeckte Schuss schlug unter der Latte ein und die (Pausen-)Führung war den Heimischen sicher. Diese hätte gut und gerne noch höher ausfallen können, doch scheiterten Patrick Mullen (12.), Taylor Vause (12.) und Sondre Olden (13.) binnen weniger Sekunden allesamt am eigenen Unvermögen. Znojmo wurde nur einmal in Person von Jan Lattner per Weitschuss bei JP Lamoureux vorstellig.

Auch wenn die Gäste im Mitteldrittel etwas besser ins Spiel kamen, blieben die Caps eiskalt. Exakt 60 Sekunden waren gespielt, da geigte Emilio Romig mit einem mustergültigen Heber ins kurze Kreuzeck zum 2:0 auf. Die beste Znojmo-Chance folgte in Minute 27, als sich Erik Nemec durch die Wiener Hintermannschaft tankte, aber am glänzend reagierenden JP Lamoureux scheiterte. Während die Tschechen sich für den betriebenen Aufwand nicht belohnen konnten, warteten die Caps geduldig auf ihre Einschussmöglichkeiten und nützten sie. In Minute 32 war Riley Holzapfel nach einer Passstafette auf engstem Raum zur Stelle und besorgte die Vorentscheidung. In der Folge sollten sich die Caps in einen wahren Rausch spielen, in dem Patrick Peter den Deckel 32 Sekunden vor der Sirene endgültig per Abstauber draufmachte.

Die Gäste hatten im Schlussabschnitt nicht mehr die Mittel, sich gegen das Saisonaus zu stemmen. Die Wiener schienen dem fünften Treffer auch näher, als Znojmo dem „Ehrentor“. Die beste Möglichkeit vergab Sondre Olden aus dem Slot, weil Lassila hellwach agierte und die Scheibe in Windeseile aus der Luft pflückte. Sieben Minuten vor dem Ende keimte bei den Gästen noch einmal kurz ein wenig Hoffnung auf, als Vladimir Oscaldal schier aus dem Nichts ins kurze Eck traf. Eine Schlussoffensive blieb jedoch aus, die Gäste verabschiedeten sich noch mit einigen, dem Frust geschuldeten, Härteeinlagen aus Wien und damit aus der Spielzeit 2018/19. Den Schlusspunkt setzte Holzapfel 73 Sekunden vor Ende in Überzahl.

EBEL:
Vienna Capitals – Orli Znojmo 5:1 (1:0|3:0|1:1)
Tore:
1:0 Grosslercher (2.)
2:0 Romig (21.)
3:0 Holzapfel (32.)
4:0 Peter (40.)
4:1 Oscadal (43.)
5:1 Holzapfel (60./PP)

Endstand in der Serie: 4:1

(Pic: PSR/Leo Vymlatil)

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