Im Halbfinale der Optibet Hokeja Līga ist es zu einem handfesten Skandal gekommen. Beim vierten Spiel der Serie zwischen HK Mogo/RSU und den Kyiv Capitals sorgte ein ungewöhnlicher Abbruch für Aufsehen.
Beim Stand von 5:2 für Mogo verließen die Kyiv Capitals rund zwölf Minuten vor dem Ende des dritten Drittels geschlossen das Eis. Hintergrund war massiver Unmut über die Schiedsrichterleistung. Aus Sicht der Capitals sei die Partie unfair geleitet worden – ein Blick auf die Statistik unterstreicht zumindest die Brisanz: 73 Strafminuten gegen Kyiv standen lediglich 10 gegen Mogo gegenüber. Zudem erzielte Mogo alle fünf Treffer im Powerplay.
Nach dem Spiel machten die Capitals ihrem Ärger öffentlich Luft und bezeichneten die Begegnung als „Referee Win“ – also einen Sieg der Schiedsrichter.
Die Liga wertete das Verlassen des Spielfelds als Spielabbruch zu Ungunsten der Capitals. HK Mogo/RSU wurde der Sieg zugesprochen, womit die Serie nun 2:2 ausgeglichen ist.









