Am Dienstag wurde in der lombardischen Metropole Mailand das Projekt einer neuen Arena vorgestellt – ein entscheidender Schritt mit Blick auf den geplanten Einstieg in die ICE Hockey League, wie „Sportnews“ berichtet.
Am Messegelände in Rho soll mit der „Milan Ice Fiera Arena“ eine moderne, wenn auch temporäre Heimstätte entstehen. Die Halle wird rund 4.000 Zuschauern Platz bieten und bereits im Oktober 2026 fertiggestellt sein. Mit Baukosten von etwa fünf Millionen Euro handelt es sich um eine Übergangslösung, die auf eine Nutzungsdauer von rund drei Jahren ausgelegt ist – bis eine permanente Arena realisiert wird.
Trotz ihres provisorischen Charakters soll die Anlage höchsten Ansprüchen gerecht werden. Geplant sind unter anderem acht Umkleidekabinen, ein eigener Athletenbereich sowie ein hochmodernes Belüftungs- und Entfeuchtungssystem. Neben Eishockey sollen auch Para-Eishockey, Eiskunstlauf und Curling optimale Bedingungen vorfinden. Zudem ist die Arena klar auf Nachwuchsarbeit und den Breitensport ausgerichtet.
Parallel zum Infrastrukturprojekt treibt man in Mailand auch die sportlichen Ambitionen voran. Mit dem neu formierten „Hockey Club Milano“ soll bereits zur Saison 2026/27 der Einstieg in die ICEHL gelingen. Ein entsprechendes Konzept wurde den Ligaverantwortlichen bereits vorgelegt, bis Ende April soll ein konkreter Finanzplan folgen.









