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Exportcheck-Nordamerika

Exportcheck-Nordamerika: Rossi und Iowa stark, auch Rohrer überzeugt

Etliche österreichische Eishockey-Profis verdienen ihr Geld, oder leben ihren Traum im Ausland. Hockey-News wirft wöchentlich, abwechselnd zwischen den Europa-, den Nordamerika-Legionären und den Damen, einen Blick auf deren Leistungen.

Seit unserem letzten Nordamerika-Recap haben die Dallas Stars sieben weitere Spiele absolviert und liegen nach 17 Spielen bei 18 von 34 möglichen Punkten – das bedeutet Zwischenrang 6 in der Central Division, die überraschenderweise von den Minnesota Wild mit 25 Zählern angeführt wird. In den letzten sieben Partien, von denen die Texaner vier für sich entscheiden konnten, sammelte Michael Raffl zwei Assists ein und hält bei sechs Scorerpunkten. Der Villacher steht im Schnitt 14:26 Minuten auf dem Eis und verteilte bisher 31 Hits. Am bevorstehenden Thanksgiving-Wochenende stehen zwei Spiele auf dem Programm: In der Nacht von Freitag auf Samstag duelliert man sich mit der Colorado Avalanche, knapp 24 Stunden später gastieren die Stars bei den Arizona Coyotes.

In bestechender Form präsentiert sich Marco Rossi, der sich in Iowa zum Topscorer der Wild gemausert hat. In bisher elf Einsätzen erzielte der Vorarlberger drei Tore und bereitete elf weitere vor. Mit 14 Punkten liegt der 9th Overall Pick aus dem NHL Entry Draft 2020 zwei Zähler vor seinen Teamkollegen Nick Swaney, Kyle Rau und Verteidiger Joe Hicketts. Seine beeindruckende Punkteserie ist am beim letzten Spiel gegen Tucson nach neun Partien gerissen. Von den bisherigen 13 Saisonspielen konnte man acht für sich entscheiden und liegt zur Zeit auf Platz 1 der Central Division. Am kommenden Wochenende gastieren die Wild beim Farmteam der Vegas Golden Knights, den Henderson Silver Knights, die nach sieben Siegen in 14 Partien auf Rang 3 der Pacific Division liegen.

Für Rossi und die Iowa Wild läuft es richtig gut! (c) https://www.facebook.com/IAWild

Nun ein Blick auf das rot-weiß-rote NCAA-Trio: Luis Lindner, Paul Schmidt und Maximilian Haselbacher. Luis Lindner stand seit dem letzten Recap in einer Partie auf dem Eis und hält nun bei drei Einsätzen für das American International College, welches in Springfield Massachusetts ansässig ist. Die Yellow Jackets halten nach zwölf Saisonspielen bei erst drei Siegen – am Wochenende gastiert man in Buffalo, wo man sich mit dem Canisius College in zwei Partien messen wird.

Der 21-jährige Stürmer Paul Schmid wartet weiterhin auf seinen ersten NCAA-Treffer, – nach 15 Spielen hält der Linzer weiter bei einem Assist. Die Tommies  verloren alle ihrer Auswärtsspiele und konnten in 16 Spielen erst einen Erfolg feiern. Diesen holte man am 23.Oktober beim 5:2 Erfolg über die Ferris State. Diese Woche musste man sich der Penn State University mit 1:4 und 1:5 geschlagen geben, am ersten Dezember-Wochenende wartet der Bemidji State ein Gegner, der fünf seiner letzten sechs Partien gewinnen konnte.

Der Goalie Maximilian Haselbacher feierte nun seinen ersten Einsatz für die Hamline University. Der 22-jährige Wiener hütete für 20 Minuten das Tor und entschärfte alle neun auf ihn abgefeuerten Schüsse. Nach sechs Spielen in der NCAA Div III hält das Team bei zwei Siegen und vier Niederlagen. Bemerkenswert: beide Siege waren 2:0 Shutouts.

Österreichs heißeste Aktie für den NHL Entry Draft 2022 ist, neben Marco Kasper, der Flügelstürmer Vinzenz Rohrer. 19 Spiele hat der Vorarlberger nun in der OHL (Ontario Hockey League) bereits hinter sich und konnte dabei 15 Punkte einsammeln. Damit ist Rohrer punktetechnisch unter den Top 10 Rookies – auf Platz 1 liegt Calum Ritchie, der bei 19 Punkten hält. In den letzten drei Partien konnte der 17-Jährige nicht scoren, aber bereits am kommenden Wochenende stehen nicht weniger als drei Begegnungen auf dem Programm: in Oshawa, gegen North Bay und in Peterborough. Mit seinen starken Leistungen zieht Rohrer auch immer mehr Blicke der NHL-Scouts auf sich. Die Ottawa 67s liegen mit einer Point-Percentage von 55,3 auf Rang 2 der East Division – zehn Siege aus 19 Spielen bedeuten aber, dass das Team von Ex-Caps Coach Dave Cameron noch Luft nach oben hat.

Senna Peeters (hier im Nationalteam-Trikot) ist heuer noch nicht in Bestform! (c) BIHA

Senna Peeters und die Halifax Mooseheads suchen weiterhin nach ihrer Form. Peeters punktete im November nur drei Mal und hält nach 19 Partien bei nur zwei Treffern und sieben Vorlagen. Für das Team des in Belgien geborenen Crack geht es am Wochenende gegen Rouyn-Noranda und Blainville-Boisbriand – beide Partien absolvieren die Mooseheads im heimicshen Scotiabank Centre. In der Tabelle liegen die Mooseheads auf Rang 7 der Eastern Conference. Bemerkenswert: die #1 aus Charlottetown ist nur acht Punkte entfernt, aber auch auf Platz 10, welchen zur Zeit Baie-Comeau belegt, sind es nur sieben Zähler.

www.hockey-news.info , Bild: facebook.com/DallasStars

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