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National League

Exporte: Dominic Zwerger erzielt Führungstreffer und liefert einen Assist!

Am vergangenen Wochenende standen wegen des Cupfinals nur zwei NLA-Spiele auf dem Programm. Die SCL Tigers müssen ihre Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme wohl begraben, unterlagen sie doch in der Valascial gegen Ambri mit 3:1.

Im vorgezogenen Kellerduell zwischen den Leventinern und den Emmentalern zogen die Langnauer den Kürzeren. Zwerger brachte den HC Ambri-Piotta in der 15. Minute in Front, Langnau’s Rüegsegger traf kurz danach zum 1:1 Ausgleich der Langnauer. Im mittleren Abschnitt traf Marco Müller gleich doppelt zum 3:1-Sieg.

Damit verlor Langnau zum neunten Mal und erzielten erneut weniger als drei Tore. Mit dem Sieg überholten die Biancoblu die Rapperswil-Jona Lakers in der Tabelle zwar nicht punktemäßig, aber wegen dem besseren Torverhältnis liegen sie nun einen Platz vor den Lakers, welche am vergangenen Samstag gegen Lausanne ihre 2:0 Führung verspielten und nach der Overtime nur einen Punkt gutschreiben konnten. Die SCL Tigers aber liegen gegen Ende der Qualifikation bereits 13 Punkte hinter den Lakers (10.) und Ambri-Piotta (9.) zurück.

Die Emmentaler bemühten sich weiter um einen Punktezuwachs, agierten über längere Zeit leicht überlegen, konnten aber ihren letztjährigen Backup-Goalie Damiano Ciaccio (33 Paraden) nur einmal bezwingen.

Im Mitteldrittel sorgte Marco Müller mit seinen zwei Toren vom 1:1 für die 3:1 Führung und in Richtung eines Ambri-Sieg, während die Tigers, welche nur mit drei Sturmlinien angetreten waren, nicht mehr ins Spiel zurückfanden.

In der Tabelle, wo die Lakers neun Partien mehr bestritten haben als der SCB oder die Tigers und Ambri, weil das Team vom Obersee nur einmal wegen der Pandemie betroffen war und aussetzen musste. Daher muss die Tabelle mit Vorsicht interpretiert werden. Tatsache aber ist, dass Langnau weiterhin Tabellenletzter mit 30 Punkten nach 41 Spielen ist, daher dürften ihre Hoffnungen auf einen Playoffplatz immer kleiner werden.

Resultat vom 28.2.2021:
Ambri – SCL Tigers 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
Tore: 15. Zwerger 1:0. 17. Rüegsegger (Leeger) 1:1. 26. Müller (Zwerger, Grassi) 2:1. 39. Müller (Grassi, Novotny) 3:1.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D’Agostini, Isacco Dotti, Goi, Nättinen und Pinana (alle verletzt), SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Dostoinov, Earl, Glauser, In-Albon, Kuonen, Melnalksnis, Neukom und Salzgeber (alle verletzt).

Lakers-Niederlage im Penaltyschiessen gegen Lausanne
Nach einem stark gespielten ersten Drittel lagen die Lakers bis zur ersten Pause 2:0 vorne, mussten dann aber im Mitteldrittel gleich vier Gegentreffer hinnehmen. Im letzten Drittel gelang den Rosenstädter nochmals der Ausgleich, eine erneute Führung konnten sie aber nicht mehr erspielen. Damit hieß es nach 60 Minuten 4:4. Weil die Overtime keine Entscheidung brachte, ging es weiter  ins Penaltyschiessen, welches zu Gunsten der Gäste aus dem Waadtland endete.

Beide Teams gaben ihr Bestes, um drei Punkte zu holen und begannen mit einem schnellen und energiegeladenen Spiel. Die ersten gefährlichen Chancen gehörten den Waadtländern, aber Lakers-Goalie Bader parierte die Schüsse und gab damit seinen Vorderleuten Zeit, ins Spiel zu finden. Die Lakers brauchten etwas länger für ihre erste gute Möglichkeit, verwerteten diese und gingen mit 1:0 in Front. Lausanne versuchte schnell zu reagieren, scheiterte aber immer an der Rapperswiler Verteidigung, welche auch während einer Druckphase der Gäste durch einige Konteraktionen gefährlich blieb. Bei einem dieser Konter nahm Lausanne eine Strafe, welche die Lakers zum 2:0 nutzten, während sich Lausanne weiter um einen Anschlusstreffer abmühte. Bei einer erneuten Strafe gegen Lausanne, agierten die Lakers in ihrem Powerplay etwas zu übereifrig und kassierten selber eine Strafe, die sie aber problemlos überstanden.

Der Start ins 2.Drittel misslang den Einheimischen gründlich, denn nach 5.Min. glichen die Waadtländer nicht nur aus, sondern konnten gleich auf ein 2:3 erhöhen. Den Rosenstädter fehlte die Kaltblütigkeit aus dem ersten Drittel, während Lausanne aus fast jedem Schuss Kapital schlagen konnte. Nach dem 3:1 nahm der Lakers-Coach sein Timeout, die Partie beruhigte sich wieder etwas und die Rosenstädter mit einem Tor in Rückstand vermochten nach der Drittelhälfte wieder ausgleichen. Die Lausanner mit mächtig viel Druck versuchten erneut in Führung zu gehen. Und weil Roman Cervenka kurz vor dem Drittelsende eine höchst fragwürdige Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt, konnten die Waadtländer im anschließenden Überzahlspiel erneut in Führung gehen.

Kurz vor Beendigung der regulären Spielzeit kamen Rapperswil und Lausanne nochmals zu einer Powerplay-Chance, konnten diese jedoch nicht nutzen und es ging weiter in die Overtime. Dabei mussten die Lakers mit einem Mann weniger antreten, überstanden die kritische Situation jedoch. Da auch in der Überzeit kein Sieger ermittelt werden konnte, musste das Penaltyschiessen entscheiden, das die Waadtländer gewannen und Denis Malgin als einziger Schütze traf.  

Rapperswil verlor bereits zum fünften Mal hintereinander und bestreiten als einziges Team zehn Tage lang keine Spiele mehr, da sie als einziges Team in der NLA nur einmal in Quarantäne mussten und demzufolge mehr Partien absolviert hatten.

Resultat vom 27.2.2021:
Rapperswil – Lausanne 4:5 (2:0, 1:4, 1:0, 0:0) n.P.
Tore: 4. Moses (Cervenka, Clark) 1:0. 13. Clark (Cervenka, Profico/Powerplaytor) 2:0. 23. (22:06) Frick (Krakauskas) 2:1. 24. (23:14) Hudacek 2:2. 25. (24:12) Malgin 2:3. 32. Rowe (Jelovac) 3:3. 37. Hudon (Barberio, Malgin/Powerplaytor) 3:4. 54. Loosli (Vukovic) 4:4.
Penaltyschiessen: Bertschy -, Moses -; Hudon -, Randegger -; Hudacek -, Profico -; Malgin 0:1, Loosli -; Bozon -, Clark -.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Nyffeler, Payr und Schweri (alle verletzt).

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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