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Exportcheck-Nordamerika

Exporte-Review: So lief die Saison unserer Nordamerika-Austroexporte:

Die Spielzeiten in den drei Major Junior Leagues sind durch die Maßnahmen gegen das Coronavirus vorzeitig beendet worden. Grund genug um einen Blick auf die abgelaufenen Saisonen der Austro-Cracks zu werfen.

Marco Rossi hat eine eindrucksvolle Saison, welche er als punktbester Spieler der gesamten Ontario Hockey League (OHL) abschloss, hinter sich. Dieses Kunststück gelang vor dem Vorarlberger noch keinem anderen Europäer. 120 Punkte aus nur 56 Spielen ließen auch die Draftaktie des Centers in die Höhe steigen. Seine Punkteausbeute konnte der Feldkircher fast verdoppeln. 39 Tore und 81 Assists – Ligabestwert – übertrafen seine Vorjahresleistung um 55 Zähler.  Zurzeit wird Rossi als Top 10 Pick im NHL Entry Draft, der in Montreal abgehalten werden wird, gehandelt. Mit 101 Punkten beendeten die 67’s die Saison auch ganz klar als punktbestes Team. Auf den ersten Verfolger hatte man einen Vorsprung von nicht weniger als zehn Punkten.

Neben Rossi stand auch der Kärntner David Maier in der OHL auf dem Eis und bestritt für die Peterborough Petes 44 Spiele. Für den St.Veiter war es die zweite Spielzeit in Kanada, in welcher er 21 Punkte abliefern konnte. Ein Tor blieb dem 20-jährigen Verteidiger zwar verwehrt, nach Declan Chisholm war Maier mit seinen 21 Zählern zweitbester Verteidiger der Petes. Peterborough konnte insgesamt vier der sechs Duelle mit den Ottawa 67s für sich entscheiden. Mit 78 Zählern belegte man in der East Division Rang 2 – hinter Rossi’s 67s.

In der Quebec Major Junior Hockey League (QMJHL) ging neben Thimo Nickl und Fabian Hochegger auch der Doppelstaatsbürger Senna Peeters auf Torejagd.

Nickl überraschte viele und kann auf eine starke Saison zurückblicken. Der Verteidiger der Drummondville Voltigeurs spielte sich mit zehn Toren und 39 Punkten in den Fokus der Scouts. Der 18-jährige Klagenfurter belegte in der internen Scoring-Wertung den starken sechsten Platz und darf sich auf jeden Fall Hoffnungen hinsichtlich des NHL Entry Drafts machen. Fabian Hochegger (18) streifte sich ebenfalls das Trikot der Voltigeurs über, traf in 56 Spielen acht Mal ins Schwarze und kam auf 19 Scorerpunkte.

Der 17-jährige Senna Peeters absolvierte seine erste Saison in Halifax, wo er in 57 Partien starke 23 Mal traf. Insgesamt sammelte er im Dress der Mooseheads 33 Scorerpunkte. Peeters zeigte bei der U20 WM auf, als er in fünf Partien für „Rot-Weiß-Rot“, sechs Punkte einsammeln konnte. Damit war der Austro-Belgier nach Benjamin Baumgartner und Paul Huber Österreichs drittbester Scorer und feierte den Aufstieg in die A-Gruppe.

Abgerundet wird der „CHL-Sixpack“ durch den in Durango, Colorado geborenen Devin Steffler, der seine zweite Saison bei den Kelowna Rockets absolvierte. In 56 Partien kam der Bruder von KAC-Verteidiger Kele Steffler auf ein Tor und drei Vorlagen. Für die Rockets ist die Absage aller weiteren Spiele besonders bitter, wäre Kelowna doch Austragungsort und somit auch Teilnehmer des jährlichen Memorial Cup gewesen.

www.hockey-news.info , Bilder: Ottawa 67’s/Facebook, Luke Durda/OHL Images, Drummondville Voltigeurs

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