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Große Trauer bei den Calgary Flames!

Die Organisation der Calgary Flames muss einen wahren Schicksalsschlag hinnehmen. Der Assistant General Manager Chris Snow erlag seinem langem ALS Leiden mit nur 42 Jahren.

Chris Snow wurde 1981 geboren und obwohl er nie als aktiver Eishockeyspieler tätig war, war er dem Sport früh verbunden. 2006, damals war er gerade Mal 25 Jahre, holten ihn die Minnesota Wild als Director of Hockey Operations in die NHL. Vier Jahre war er für die Wild tätig, ehe er 2010 nach Calgary wechselte.

Zehn Jahre arbeitete er dort, zunächst als Video- und Statistik- Analyst und auch als Director of Hockey Analysis. In den letzten vier Jahren war er dann als Assistant General Manager für die Flames tätig. Doch im Jahr 2019 bekam er die verheerende Diagnose ALS, an der auch Börje Salming im letzten November verstarb.

Als Snow die Diagnose bekam, gab man ihm noch etwa ein Jahr zu leben, er hielt aber noch vier Jahre durch. ALS hat für die Familie Snow schon sehr viel zerstört. Chris verlor seinen Vater, zwei Onkel und auch einen Cousin an diese heimtückische Krankheit, die laut Snow zu wenig Aufmerksamkeit und demnach auch Forschungsgelder bekommt. Aus heutiger Sicht ist die Krankheit nicht heilbar.
Seine Frau Kelsey berichtete auf Twitter (X) über den langen Leidensweg ihres Mannes und auch ihrer Familie. Vor wenigen Stunden gab sie bekannt, dass ihr Mann verstarb, nach dem er vor einigen Tagen einen Hirntod erlitten hat.

Chris Snow gab vor seinem Ableben noch bekannt, dass er gerne seine Organe spenden würde. Mit seiner letzten Tat rettete er somit noch vier Menschen das Leben, nachdem er seine Nieren, seine Leber und seine Lunge gespendet hat.

hockey-news.info , Bild: 

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