Halbfinale 1 – Rückspiel: EHC Lustenau vs. UEHV
CAM4DENT Sharks Gmunden
Sa., 01. März 2025, 17:30 Uhr, Rheinhalle
Titelfavorit EHC Lustenau erwartet am
Samstag den UEHV CAM4DENT Sharks
Gmunden zum alles entscheidenden Halbfinal-Rückspiel
in der Rheinhalle. Beim Hinspiel am Traunsee hatten die
Vorarlberger mit der erbitterten Gegenwehr der Oberösterreicher zu
kämpfen. Head Coach Gregor Baumgartner hatte die Haie am
vergangenen Samstag beim 2:2 sehr gut auf die Löwen eingestellt und
die Tormaschinerie aus dem Ländle auch dank der hervorragenden
Torhüterleistung von Luka Gračnar stark eingebremst.
Der Slowene machte bei 40 Schüssen auf sein Gehäuse 38 Saves,
das ergab die Fangquote von 95,0 %. Sein Gegenüber Lukas Reihs
hatte die Hälfte zu tun, wehrte den Puck bei 20 Schüssen 18 Mal ab,
seine Save Percentage lag bei 90,0 %. Nach der 2:0-Führung der
Gmundner erhöhten die Lustenauer in den letzten 20 Minuten das
Tempo und kamen im letzten Abschnitt noch zum Ausgleich. Damit ist
fix: Der Sieger – egal ob reguläre Spielzeit, Overtime oder
Penaltyschießen – steigt ins Finale auf.
„Gmunden hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit einigen
Spielern, die ein Match im Alleingang entscheiden können. Vor allem
im Über- bzw. Unterzahlspiel sind die Oberösterreicher sehr stark.
In der Summe hat Lustenau die stärkeren Individual-Spieler, die den
erhofften Unterschied ausmachen sollen. Ebenfalls zu unseren
Gunsten spielt die Tatsache, dass wir in der bisherigen Saison zu
Hause weiter ungeschlagen sind. Dies soll sich auch beim Spiel am
Samstag nicht ändern. Hierbei hofft das Team auf die Unterstützung
des Lustenauer Publikums“, betont Dániel Fekete, Coach
des EHC Lustenau.
Gregor Baumgartner, Head Coach der Sharks
Gmunden, verspricht auch in Vorarlberg eine kämpferische
Mannschaft: „Wir haben uns mit dem ambitionierten Kampf im
Heimspiel die Chance aufs Finale gegeben. Wir wollen in Lustenau
unser Bestes geben und denken nicht zu weit voraus!“
Halbfinale 2 – Rückspiel: Wiener Eislauf-Verein vs. SC
Samina Hohenems
Sa., 01. März 2025, 18:30 Uhr, WEV Arena, Lothringerstraße
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Der Wiener Eislauf-Verein trifft am
Samstag beim erneuten Open Air Duell in der WEV Arena vor dem
Konzerthaus auf den SC Samina
Hohenems und muss mit einer 0:3-Bürde aus dem
Hinspiel auf’s Heimeis. HSC-Keeper Karlo Škec feierte beim ersten
Match in Vorarlberg ein Shutout, der SC Hohenems siegte mit 3:0 und
verschaffte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel: Die
Vorarlberger könnten sich sogar eine Niederlage mit zwei Toren
Unterschied leisten und wären im Gesamtscore trotzdem
vorne.
Wer das Team von Head Coach Thomas
Sticha kennt, weiß, dass so ein Spekulieren vor dem
Rückspiel in der Bundeshauptstadt nicht auf den Gameplan kommt. Die
Wiener müssen auf ihre Heimstärke vertrauen, von neun Heimpartien
inklusive dem 5:0 im Playoff-Viertelfinale gegen Kundl konnte das
Team von Head Coach Philipp Ullrich acht für sich entscheiden. Nur
beim Doppel gegen Kapfenberg gab es am 18. Jänner die einzige
Heimniederlage.
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich ist
überzeugt, dass sein Team im alles entscheidenden Match anders
auftreten wird als im Ländle: „Im ersten Spiel gegen Hohenems sind
wir überhaupt nicht an unser Leistungsmaximum gekommen. Den Fokus
und die 100%ige Leidenschaft haben wir vermissen lassen. Solche
Tage gibt es, beim Rückspiel wird meine Mannschaft die richtige
Reaktion zeigen.“
Hohenems-Head-Coach Thomas Sticha weiß,
wie sein Team die Wiener vor dem Konzerthaus bespielen will: „Wir
werden das Rückspiel in Wien wieder bei 0:0 anfangen. Wir werden
kompakt spielen und versuchen wie auch schon im ersten Spiel, den
Gegner zu Fehlern zu zwingen. Wir werden über 60 Minuten unser
bestes Eishockey spielen und durch harte Arbeit und die nötige
Cleverness den WEV nicht zurück in die Serie kommen lassen.“