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ICEHL: Alle Spiele & Tore der heutigen 47. Runde!

Der EC-KAC ist zurück in den Top 6, Innsbruck jubelt heuer zum ersten Mal über Salzburg, die Moser Medical Graz99ers fahren einen Auswärtssieg in Laibach ein und der VSV fährt bei der Linzer-Retro-Jersey-Night als Sieger vom Eis.

win2day ICE Hockey League
EC-KAC : Migross Supermercati Asiago Hockey – 3:1 (2:0|1:1|0:0)

Tore: 1:0 Ganahl (4.), 2:0 Bukarts (15.), 2:1 McShane (27./SH), 3:1 Hochegger (39./PP)

Der EC-KAC verbuchte ein perfektes Wochenende. Nach dem wichtigen Sieg am Freitag in Székesfehérvár legten die Rotjacken am Sonntag einen souveränen Sieg über Migross Supermercati Asiago Hockey nach und schafften damit prompt wieder den Sprung in die Top-6. Migross Supermercati Asiago Hockey wurde in den letzten neun Spielen erst zum zweiten Mal gestoppt. Ein früher Treffer von Manuel Ganahl brachte die Hausherren in der „Heidi-Horton-Arena“ von Beginn weg auf die Erfolgsspur. Noch im ersten Abschnitt konnte Riha Bukarts für die Rotjacken nachlegen. Im Mitteldrittel schlug einmal mehr Allan McShane in Unterzahl zu, bejubelte den Anschlusstreffer für Asiago und verlängerte damit seine Socring-Streak auf sechs Spiele. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts konnte Fabian Hochegger ein Überzahlspiel verwerten. Im finalen Abschnitt gelang es Sebastian Dahm und der Defensive der Rotjacken den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Mit dem 3:1 Erfolg gegen Asiago gelang dem KAC der Sprung auf den fünften Tabellenrang – seine beste Platzierung seit dem 16. Oktober 2021.

Steinbach Black Wings Linz : EC iDM Wärmepumpen VSV – 3:4 n.P. (0:0|0:3|3:0|0:0|0:1)
Tore: 0:1 Collins (21.), 0:2 Collins (25.), 0:3 Sabolic (31.), 1:3 Lebler (41.), 2:3 Haga (42.), 3:3 Haga (60.), 3:4 Luciani (65./PS-SO)

Der EC iDM Wärmepumpen VSV steht nach HCB Südtirol Alperia, EC Red Bull Salzburg und HC TIWAG Innsbruck als vierter Viertelfinalgegner fest. Die Playoff-Qualifikation musste aber im Spiel gegen die Steinbach Black Wings Linz hart erkämpft werden. Bei der Retro-Night in Linz lieferten sich die Oberösterreicher und der EC iDM Wärmepumpen VSV im ersten Abschnitt ein Duell auf Augenhöhe mit den besseren Chancen für den Gastgeber aus Linz. In den ersten 20 Minuten konnten sich aber zunächst die Goalies Rasmus TIrronen (BWL) und J.P. Lamoureux (VSV) auszeichnen. Der Arbeitstag von Tirronen wurde dann aber im zweiten Abschnitt prompt durch drei Gegentreffer binnen zehn Minuten beendet. Chris Collins schnürte erst einen Doppelpack – seinen zehnten in der win2day ICE Hockey League -, ehe Robert Sabolic auf 3:0 stellte. Die Oberösterreicher hatten im zweiten Abschnitt nichts gegen die starke VSV-Offensive entgegenzusetzen. Die Ansprache in der zweiten Pause von Black Wings Coach Phil Lukas schien allerdings Wirkung zu zeigen. In den ersten 90 Sekunden des finalen Abschnitts verkürzten Tore von Brian Lebler und Michael Haga auf 2:3 und Thomas Höneckl hielt seinen Kasten sauber. Prompt wurde es laut in Linz und mehr als 3.500 Fans bekamen einen wahren Thriller geboten. Als Linz bereits alles auf eine Karte setzte, sorgte Michael Haga 17 Sekunden vor Schluss für den Ausgleich und damit für die Verlängerung. Nach einer torlosen Overtime lieferten sich die beiden Teams ein an Spannung kaum überbietbares Penalty-Shootout, in dem Anthony Luciani schließlich für die Entscheidung zugunsten der Villacher sorgte.

HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ : EC Red Bull Salzburg – 3:1 (2:1|0:0|1:0)
Tore: 1:0 Feldner (2.), 1:1 Robertson (14./PP), 2:1 Shaw (18./PP), 3:1 Bourque (46.)

Der HC TIWAG Innsbruck macht unmittelbar vor der International Break noch einmal gehörig Druck auf den Tabellenführer. Im Top-Duell am Sonntag mit dem EC Red Bull Salzburg gelang den Haien ein 3:1 Erfolg, die damit den Rückstand auf den amtierenden Meister auf vier Punkte verkürzten – der zweitplatzierte HCB Südtirol Alperia ist drei Punkte entfernt. Für die Tiroler war dies der erste Saisonsieg gegen eines der beiden Top-Teams. Damit ist auch die sieben Spiele andauernde Siegesserie von Salzburg beendet. Den Gastgebern aus Innsbruck gelang in Person von Nico Feldner, der keine 100 Sekunden für den Führungstreffer benötigte, ein Traumstart. Dem amtierenden Meister gelang in der 14. Minute noch der Ausgleich in Überzahl, doch die Haie hatten die richtige Antwort parat und eroberten vier Minuten später – ebenfalls im Powerplay – die Führung zurück. Der Treffer zum 2:1 ging auf das Konto des Liga-Topscorers Brady Shaw, der nach erstmals fünf torlosen Spielen in dieser Saison – seinen 22. Treffer bejubelte. Simon Bourque sorgte schließlich im finalen Abschnitt für die Entscheidung und den Endstand von 3:1.

Bild: HC Innsbruck

HK SZ Olimpija Ljubljana : Moser Medical Graz99ers – 2:3 n.V. (0:1|1:1|1:0|0:1)
Tore: 0:1 Antonitsch (2.), 1:1 Magovac (26.), 1:2 Granholm (37.), 2:2 Sturm (42.), 2:3 Ograjensek (62.)

Die Moser Medical Graz99ers eroberten wichtige zwei Punkte im Rennen um die Pre-Playoffs. Gegen den HK SZ Olimpija, die kürzlich gegen die Caps erst ihre Negativserie beendeten, gelang ein 3:2 Overtimeerfolg. Die Slowenen präsentierten sich unter Neo-Headcoach Antti Karhula deutlich aggressiver als noch in den Wochen zuvor und lieferten den Steirern einen harten Kampf über knapp 62 Minuten. Den Gästen aus Graz gelang dabei ein Traumstart durch einen Treffer nach 95 Sekunden von Sam Antonitsch. Nach dem Ausgleich von Ljubljana im zweiten Abschnitt eroberten die Steirer erneut die Führung, die die Gastgeber zu Beginn des finalen Abschnitts erneut egalisierten. In der Overtime sorgte schließlich Ken Ograjensek für die Entscheidung. Durch diesen Extrapunkt konnte der Vorsprung auf den HC Pustertal und den elften Platz von zwei auf drei Punkte erhöht werden.

HC Pustertal Wölfe : Hydro Fehervar AV19 – 0:1 n.P. (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1)
Tore: 0:1 Hari (65./PS-SO)

Im Duell zwischen dem HC Pustertal und Hydro Fehérvár AV19 wussten vor allem die Defensivabteilungen sowie die beiden Torhüter zu überzeugen. 65 Minuten lang gelang es keinen Crack Tomas Sholl (PUS) oder Olivier Roy (AVS) zu überwinden. Im Shootout sorgte dann Janos Hari für die Entscheidung und den Extrapunkt für Fehérvár, die vor der Nationalteampause neun Punkte hinter der Top-6 liegen.

www.hockey-news.info , www.ice.hockey , Bild: BWL / Eisenbauer

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