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Bratislava Capitals

ICEHL: Darum nahm sich Bratislava-Manager Pasek das Leben

Gestern gingen die Bratislava Capitals endgültig getrennte Wege. Ein letztes gemeinsames Training beschloss die Zusammenarbeit des aktuellen Kaders. Währenddessen wurde bekannt, dass sich Manager Dusan Pasek aus Selbstvorwürfen wegen dem Tod von Boris Sadecky das Leben nahm.

Klubboss Ivo Durkovic trainierte gestern gemeinsam mit Trainer Draisaitl und der verbliebenen Mannschaft (einige Cracks sind bereits woanders untergekommen) ein letztes mal: „Ich wollte mich von den Spielern verabschieden und mich auf diese Weise beim Team bedanken“.

Die slowakische Tageszeitung „Pravda“ berichtete nun, dass eine Polizeiquelle bestätigt hätte, warum sich Manager Dusan Pasek das Leben nahm.

Der 36-jährige soll in einem Tresor einen Abschiedsbrief hinterlassen haben, in dem er festhält, dass er die Verantwortung für den Tod von Boris Sadecky übernahm.

Sadecky starb einen Tag bevor sich Pasek das Leben nahm, nachdem er im Spiel bei den Dornbirn Bulldogs am Eis zusammenbrach. Ursache war, wie später festgestellt wurde, eine Herzmuskelentzündung (wir berichteten).

Saedecky soll sich seit Saisonbeginn nicht wohl gefühlt haben und sich mit Pasek darüber beraten haben, genauere Untersuchungen zu machen. Der Manager hätte nicht sofort reagiert, auch weil Sadecky dann eventuell länger ausgefallen wäre und Sadecky spielte bis zum Unglück in Dornbirn weiter. Auch das Umfeld von Pasek bestätigte, dass dem Manager der Tod Sadecky besonders mitgenommen hätte.

Wie es in Bratislava weitergeht, hängt nun von der Liga ab. Die Slowaken wollen nächste Saison unbedingt wieder teilnehmen. Auch im Namen von Pasek und Sadecky. „Eishockey muss für Boris und Dusan weiter leben“, so Durkovic.

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