Als Titelverteidiger ist der EC-KAC in die Saison 2021/22 der win2day ICE Hockey League gestartet. Nahezu unverändert und damit weiterhin mit reichlich rot-weiß-roter Power im Line-Up reichte es – nach einer Regular Season mit fehlender Konstanz – für einen Platz im Pre-Playoff. Der dort erhoffte Boost hielt nur kurz, das Aus kam im Viertelfinale.
Die Meistermannschaft aus der Vorsaison sollte es für den EC-KAC auch heuer richten, Änderungen im Roster gab es kaum. Blaz Gregorc ging, Philipp Bruggisser kam – aber nur bis Mitte Oktober. Und David Madlener verließ die „Rotjacken“.
Motor sprang
an
Die Konstanz im Kader machte sich bezahlt – und die ersten sechs
Pflichtspiele wurden gewonnen: Mit vier Siegen aus der Champions
Hockey League-Gruppenphase im Rücken startete Klagenfurt mit einem
Heimdoppel die Mission ICE-Titelverteidigung. Dominant fielen auch
diese beiden KAC-Auftritte aus, Wien und Innsbruck wurden mit einem
Gesamtscore von 11:2 besiegt. Die Matikainen-Truppe hielt sich in
der oberen Tabellenhälfte, blieb nur in zwei der ersten zwölf
Runden ohne Punktegewinn.
CHL-Gala und längste
Winning-Streak der Saison
Mitte November ließ der Champion ein weiteres Hoch folgen. Leksands
IF gastierte zum CHL-Achtelfinalauftakt in Klagenfurt – und wurde
mit 4:0 deklassiert. Personalnot, gleich zehn Stammkräfte fehlten,
machte ein Verteidigen des Polsters im Rückspiel unmöglich, das Aus
in der Königsklasse war besiegelt. Dennoch nahmen die „Rotjacken“
Momentum auf, gewannen in der Liga fünf Spiele am Stück, verbuchten
ihre längste Winning-Streak.
Auch Derby-Triumphe
brachten keine Konstanz
Fortan zogen sich „Ups and Downs“ durch die restliche KAC-Saison,
auch heroische Derby-Heimsiege – 9:1 am Stefanitag, 6:0 Ende Jänner
– konnten kein Auftrieb bringen. Die Leistungen schwankten. Dann
ging es auch noch für den amtierenden MVP Sebastian Dahm zu den
Olympischen Spielen – ebenfalls nicht förderlich, um Konstanz zu
gewinnen. Dennoch schien die direkte Playoff-Qualifikation möglich,
ehe Klagenfurt im Grunddurchgangs-Finish komplett ausließ: Daheim
gegen den HC Pustertal ließen sich Manuel Ganahl und Co eine
4:2-Vorteil im Schlussdrittel nehmen, es war die erste von fünf
Niederlagen zum Ende der Regular Season.
Comeback im Viertelfinale
blieb aus
Der Meister musste ins Pre-Playoff, bekam dort die Final-Neuauflage
gegen den HCB Südtirol Alperia. Spannung in Spiel eins: Klagenfurt
drehte binnen 37 Sekunden und 35 Sekunden vor Schluss das
Heimspiel. Bozen glich aus. In der Overtime traf Ticar. In Spiel
zwei war der KAC zu dominant, wurde dann im Viertelfinal-Pick auch
nicht berücksichtigt. Wien musste gegen Klagenfurt ran, lag dann
auch mit 3:1 voran, ehe die „Rotjacken“ sich nochmals aufbäumten –
zu Spiel sieben in Wien aber nicht mehr die nötige
Durchschlagskraft hatten.
www.ice.hockey, www.fodo.at









