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ICEHL: VSV-Captain Joslin vor dem Duell mit dem Meister: „Jeder einzelne muss seine Rolle am Eis erfüllen“

Auch zu Allerheiligen gibt es für VSV und keine Verschnaufpause – schon morgen, Dienstag, (Eisarena Salzburg, Beginn 16:30 Uhr, Livestream auf live.ice.hockey sowie in Radio Kärnten mit Live-Einstiegen) gastieren die „Adler“ beim Meister in Salzburg.

EC iDM Wärmepumpen VSV-Headcoach Rob Daum: „Der Sieg zuletzt gegen Wien war sehr wichtig für uns, auch wenn wir eine deutliche Führung hergegeben haben. Aber wir haben zwei Powerplay-Tore erzielt und gleichzeitig auch ihr Überzahlspiel gekillt – das war der Unterschied. Gegen Salzburg müssen wir genauso weitermachen – nur defensiv noch kompakter und härter arbeiten und vorne noch effektiver unsere sich bietenden Chancen verwerten.“ Die Blau-Weißen haben das erste Saison-Aufeinandertreffen in Villach gegen die Salzburger knapp mit 1:3-Toren verloren und sind heiß auf die Revanche! Den letzten Sieg in Salzburg feierten die Blau-Weißen Ende Februar mit 2:3-Toren – damals qualifizierte man sich fix für die European Champions Hockey League.

In den vergangenen Trainingseinheiten haben die „Adler“ den Fokus unter anderem auch auf die Special Teams gerichtet. Mit Erfolg: Denn gegen die Vienna Capitals machten ein starkes Überzahlspiel mit zwei erzielten Treffern sowie ein kompaktes und auch aggressives Defensivverhalten in numerischer Unterlegenheit wohl den Unterschied aus. Das unterstreicht auch VSV-Kapitän Derek Joslin, der zwei Jahre in Salzburg spielte und die Mozartstädter und ihr laufintensives System bestens kennt: „Es ist so, die Special Teams gewinnen die knappen, engen Spiele. Wir haben uns da in den vergangenen Wochen etwas schwergetan. Jetzt läuft es jedoch immer besser, haben zuletzt sowohl im Powerplay als auch im Penaltykilling deutlich ansteigende Form gezeigt.“ Gegen die Red Bulls müssen wir, so Joslin, noch konsequenter unser System umsetzen: „Jeder einzelne muss seine Rolle am Eis erfüllen, nur dann kann man gegen den regierenden Meister nicht nur mithalten, sondern sie auch besiegen. Wir haben das Potential dazu, haben auch zuletzt zu Hause gegen sie gut gespielt und am Ende etwas unglücklich verloren. Wichtig wird es sein, dass wir gemeinsam als Einheit auftreten, dann ist alles möglich!“

Auch VSV-Defender Simon Despres, der gegen Wien mit dem Treffer  zum 4:3 zum Matchwinner wurde, freute sich über seinen Siegtreffer: „Es war mein zweiter Saisontreffer, jedoch ein ganz wichtiger. Aber es war nur ein Spiel, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mein Fokus liegt schon auf der Vorbereitung auf das Match gegen den Meister Salzburg. Wir können gegen sie sicherlich gewinnen, müssen jedoch sehr konzentriert und smart agieren. Entscheidend wird insbesondere unser Defensivverhalten sein!“

Der Gegner aus Salzburg spielt aktuell in Topform – das Team von Coach Matt McIlvane hat die letzten vier Spiele allesamt gewonnen und am vergangenen Sonntag auch in Klagenfurt gegen den KAC im Shootout triumphiert. Die letzte Heimniederlage der Mozartstädter datiert Anfang Oktober gegen die Bozen Foxes (2:5-Tore). Im einzigen direkten Saisonduell (1:3) zwischen dem VSV und Salzburg in Villach hatten die Roten Bullen erst kürzlich die Nase knapp vorne – morgen, Dienstag, wollen sich die Blau-Weißen dafür revanchieren. Zuletzt haben die „Adler“ in Salzburg Ende Februar des heurigen Jahres mit 2:3-Toren gewonnen und sich damals auch fix für die European Champions Hockey League qualifiziert.

Der Villacher Headcoach muss morgen, Dienstag, gegen Red Bull Salzburg neben den zwei Langzeitverletzten, Julian Payr und Elias Wallenta, auch weiterhin auf Maximilian Rebernig (Oberkörperverletzung) verzichten.

ecvsv.at , Bild: VSV/Krammer

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