Bei den Vienna Capitals laufen nach dem frühen Saisonende in der ICE Hockey League bereits die Planungen für die kommende Spielzeit – im Fokus steht dabei vor allem die Trainerfrage. Ob Head Coach Kevin Constantine in Wien bleibt, ist weiterhin offen, gleichzeitig kursieren bereits mehrere Namen möglicher Nachfolger.
Ein heiß gehandelter Kandidat ist Mike Stewart. Der frühere Verteidiger und zweifache Meister mit dem VSV genießt in Österreich hohes Ansehen und war auch Teil des Nationalteams. Er bestritt 86 Spiele für die österreichsiche Nationalmannschaft und nahm an zwei A-Weltmeisterschaften teil.
Seine Trainerkarriere startete 2010 in Villach, wo er zuerst als Assistant Coach agierte und dann Johan Strömwall als Headcoach ablöste. 2012 ging es nach Deutschland, zuerst in die DEL2 und seit 2015 coachte er durchgehend in der DEL. Nach vier Saiosnen in Augburg dockte er ein Jahr in Köln an, seit 2021 war er in Wolfsburg am Ruder, wurde am 3.März jedoch entlassen.
Rückkehr nach Österreich nicht abgeneigt
Daher ist der 53-jährige nun verfügbar und einer Rückkehr nach Österreich offenbar nicht abgeneigt. Ob die Capitals tatsächlich auf Stewart setzen oder an Constantine festhalten, ist derzeit noch offen. Klar ist jedoch: Die Trainerentscheidung wird eine Schlüsselrolle für die sportliche Neuausrichtung der Wiener spielen.
Pic: Grizzlys Wolfsburg









