Nach über einmonatiger Verletzungspause feierte Marco Rossi sein Comeback in der NHL. Allerdings im Trikot der Vancouver Canucks. Der 24-jährige Österreicher wurde im Zuge des Trades um Superstar Quinn Hughes von den Minnesota Wild nach Vancouver abgegeben und gab beim 2:1-Sieg gegen die New Jersey Devils sein Debüt für sein neues Team.
„Es hat echt Spaß gemacht. Die letzten Tage sind ja wie im Flug vergangen, aber ich bin total happy, heute mein erstes Spiel gemacht zu haben“, sagte Rossi nach der Partie, so berichtet es „NHL.com„.
Rossi nahm sofort eine wichtige Rolle ein, stand 18:16 Minuten auf dem Eis und wurde direkt in die erste Linie neben Jake DeBrusk und Brock Boeser gestellt. Auch im Powerplay kam er zum Einsatz. Zur schnellen Eingewöhnung meinte der Center: „Ich versuche, nicht zu viel nachzudenken, auch nicht über das System. Man versucht einfach, sein Spiel zu spielen.“ Zudem hob er den guten Empfang im Team hervor: „Die Jungs sind echt nett zu mir und haben viel mit mir geredet. Es war echt schön, da reinzukommen.“
Erfolgreicher Auftakt und rasche Eingewöhnung
Nach mehr als einem Monat ohne Spielpraxis war das Debüt dennoch eine Herausforderung. „Die Beine waren schon etwas schwer. Man muss sich erst wieder daran gewöhnen“, gab Rossi offen zu, zeigte sich aber mit dem Ergebnis zufrieden: „Aber ich denke, insgesamt war es ein guter Sieg für die Mannschaft.“ Auch abseits des Eises fühlt sich der Österreicher wohl: „Es ist schon komisch wegen der veränderten Routine, aber ich bin echt froh, hier zu sein.“ Besonders angetan zeigte er sich zudem von Vancouver: „Mir gefällt die Stadt, die Lage am Wasser und so weiter.“
Auch Adam Foote, der derzeit in seiner allerersten Saison als NHL-Headcoach steht, ist vom Austro-Crack angetan: „Er gefällt mir sehr. Er trifft immer die richtige Entscheidung. Er passt, wenn er passen muss, und er schießt, wenn er schießen muss.“
Bereits in der kommenden Nacht wartet auf die Canucks die nächste Partie. Die Kanadier gastieren bei den New York Rangers, ehe zwei Tage „Pause“ warten. Danach wird der Roadtrip durch den Osten mit Spielen bei den New York Islanders, Boston Bruins und Philadelphia Flyers abgeschlossen.
Bild: facebook.com/Canucks






