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NHL

NHL: Das waren die bisherigen Österreich-Exporte (1/2)

Marco Rossi wird mit ziemlicher Sicherheit in der Nacht auf Freitag sein NHL Debüt feiern. Grund genug auf die bisherigen österreichischen Cracks in der besten Liga der Welt zu blicken.

Den Anfang machte Torhüter Reinhard Divis. Der gebürtige Wiener verbrachte seine Jugend bei der VEU Feldkirch, ehe der den Weg nach Schweden zu Leksands IF suchte. Nach zwei ansprechenden Saisonen dort wurde er im Jahr 2000 in der achten Runde von den St. Louis Blues gedraftet. Nur ein Jahr später debütierte er auch in der NHL und schrieb somit österreichische Sportgeschichte. In den folgenden Jahren pendelte er zwischen der NHL und der AHL und kam insgesamt auf 28 Einsätze in der NHL.

Christoph Brandner, übrigens gleicher Jahrgang wie Divis, ging einen ähnlichen Weg. Nach Stationen in Kapfenberg und beim KAC verließ er die Heimat, um für die Krefeld Pinguine in der DEL aufzulaufen. Nach drei außerordentlich guten Jahren in Deutschland wurde er von den Minnesota Wild gedraftet. Insgesamt 35 Mal lief er im Dress der Wild auf und erzielte dabei vier Tore und fünf Assists. Somit war Brandner der erste Österreicher überhaupt, der ein NHL-Tor erzielen konnte. Leider kam es auf Grund einiger Verletzungen in seinem zweiten Jahr in Übersee zu keinen weiteren Einsätzen mehr.

Nach Goalie Divis und Stürmer Brandner, folgte mit Thomas Pöck der erste Verteidiger in der NHL. Über seinen Heimatverein KAC ging es für Pöck in die College-Liga NCAA, wo er sein Studium in vier Jahren absolvieren konnte. Als er 2003 sein Team UMass als Captain auf das Eis führte und beeindruckende 41 Punkte in 37 Spielen hinlegte, wurden die Verantwortlichen der New York Rangers auf ihn aufmerksam und holten ihn sofort in den Madison Square Garden.

In sechs Saisonen spielte Pöck in der NHL für die New York Rangers aber auch den Stadtrivalen den New York Islanders. In 118 NHL Spielen traf Pöck acht Mal und legte neun weitere Tore auf. Er war auch der erste Österreicher, der in einem NHL Play-Off Spiel auf das Eis durfte. Hier überzeugte er in vier Spielen mit drei Assists.

In unserer zweiten Ausgabe beschäftigten wir uns mit Thomas Vanek, Michael Grabner, Andreas Nödl und Michael Raffl.

GEPA pictures/ Hans Simonlehner

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