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NHL

NHL: Eishockey-Welt trauert um eine echte Ikone

Die Eishockey-Welt trauert um eine Legende. Detroit Red Wings Ikone Ted Lindsay ist im Alter von 94 Jahren verstorben.

Der im Jahr 1925 geborene Kanadier stand zum ersten Mal in der Saison 1944/45 im Aufgebot der Red Wings und zählte in den kommenden Jahren zu den Leistungsträgern der US-Amerikaner. Von 1952 bis 1956 fungierte der Flügelstürmer sogar als Captain. 1.068 „regular season“ Spiele standen am Ende auf der Habenseite – 379 Tore und 472 Assists konnte der sympathische Stürmer einsammeln. Neben nicht weniger als vier Stanley Cups konnte Lindsay auch noch eine Torschützenkrone, sowie die „Art Ross Trophy“, die an den punktbesten Spieler einer Saison geht, einheimsen.

Bemerkenswert: Lindsay war der erste Spieler, der nach Gewinn des Stanley Cups die begehrte Trophäe in die Höhe stemmte und einige Runden auf dem Eis zurücklegte – heute sind diese Bilder, nach Überreichung von Lord Stanleys Hardware,  nicht mehr wegzudenken.

Nach seiner aktiven Karriere war er noch vier Jahre als General Manager in Detroit angestellt. Er ist auch einer der wenigen Cracks, nachdem eine aktuelle Trophäe benannt wurde. Der „Ted Lindsay Award“ wird durch die Spielergewerkschaft, die Lindsay gegründet hat, (NHLPA) verliehen und geht an den wertvollsten Spieler der abgelaufenen Saison. Er galt als einer der Wegbereiter und als Person, die immer für das Richtige einstand: bei seiner eigenen Feier zur Aufnahme in die Hockey Hall of Fame boykottierte er die Veranstaltung, weil Frauen und seine Familie nicht teilnehmen durften. Diese „Regel“ wurde danach aufgehoben…

Um kurz nach halb fünf Uhr morgens (Ortszeit) starb Lindsay in einer Kleinstadt nordwestlich von Detroit, wo sich Lindsay seit einiger Zeit in Pflege befand.

www.hockey-newsinfo , Bild: Credits: Ryalschilders (CC0)

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