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NHL

NHL: Raffl und Washington – was bedeutet dies für den Kärntner?

Die Washington Capitals zählten am gestrigen Deadline-Day zu den aktiveren Teams der National Hockey League (NHL). Die Hauptstädter ließen mit zwei Trades aufhorchen – einer davon brachte den Kärntner Michi Raffl nach D.C. Die Caps gehen „all-in“, die Chance auf den zweiten Stanley Cup der Vereinsgeschichte ist da.

Mit 32 Jahren streift Michael Raffl ein neues NHL-Trikot über, der Kärntner stürmt bis zum Saisonende für die Washington Capitals. Der Villacher wechselte für einen 5th Round Pick im NHL Entry Draft 2021 nach Washington und geht nun mit Alex Ovechkin und Co. auf die Jagd nach Lord Stanleys Hardware.

General Manager Brian MacLellan zeigte sich gegenüber NHL.com über den Transfer sehr erfreut: „Uns gefällt seine Vielseitigkeit. Er kann auf dem linken oder rechten Flügel spielen, er kann als Center spielen. Er ist groß und stark, kann in Unterzahl spielen und hat eine ordentliche Technik. Uns gefallen einfach seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Wirklich aufhorchen ließen die Caps aber mit dem Blockbuster rund um Anthony Mantha und Jakub Vrana. Schon vor einigen Wochen wurde vermutet, dass sich die Detroit Red Wings für einen Abnehmer für den 26-jährigen Flügelstürmer umsehen. Washington nutzte die Gunst der Stunde, bezahlte aber einen fürstlichen Preis. Neben einem 1st und einem 2nd Round Pick, wechselten sowohl Richard Panik als auch der 25-jährige Tscheche Jakub Vrana den Arbeitgeber.

Vrana absolvierte 258 Spiele für die Caps und sammelte dabei 157 Punkte ein. Anthony Mantha kam in 302 Spielen für das „winged wheel“ auf 95 Tore und 194 Punkte. Der Kanadier beeindruckte in seiner Junioren-Karriere mit 129 Toren in 189 Spielen, ließ auf NHL-Niveau aber oft an Konstanz vermissen.

Die Washington Capitals liegen nach 42 Spielen auf Rang 1 der „MassMutual East Division“ und zählen somit erneut zum Favoritenkreis. MacLellan und sein Team nutzten die Gelegenheit, um ihr Team nochmals deutlich zu verbessern. Doch wie könnte das mögliche Lineups der Caps nun aussehen? In welchem Slot wird sich Mantha wiederfinden? Ist Raffl ein „Lock“ für die Bottom-Six?

Headcoach Peter Laviolette, der übrigens auch Raffls Coach in Philadelphia war, wird seine Top-Linie, bestehend aus Evgeny Kuznetsov, beflügelt vom 727-fachen NHL-Torschützen Alex Ovechkin und Tom Wilson, aller Voraussicht nach nicht verändern. Für Mantha scheint ein Spot in der zweiten Angriffsformation, neben Conor Sheary und Nicklas Backstrom, als sehr wahrscheinlich. Zusätzlich darf man davon ausgehen, dass Mantha seine Chance in Überzahl bekommen wird.

Raffl wird sich in den unteren beiden Reihen wiederfinden. Ob er in jedem Spiel auf dem Eis stehen wird? Möglich, allerdings ist die Konkurrenz keine geringe: Carl Hagelin, T.J. Oshie, Garnet Hathaway und Daniel Sprong nahmen zuletzt die Flügelpositionen neben Lars Eller und Nic Dowd ein.

Bereits in der kommenden Nacht geht es für die Capitals weiter. Dann gastiert mit den Philadelphia Flyers ausgerechnet Raffls Ex-Team in der Capital One Arena von Washington.

www.hockey-news.info , https://twitter.com/TSN_Sports , Pic: Facebook.com/capitals

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