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Deutschland

NHL: So haben sich die Teams der Deutschen in der NHL geschlagen

Immer mehr Deutsche finden den Weg in den US-Sport. Sei es NBA, NFL oder eben die NHL – deutsche Athleten werden in den amerikanischen Profiligen immer beliebter. In der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL standen in der vergangenen Saison neun Spieler in den Kadern der Franchises, von denen acht zum Einsatz kamen. Vom Rotationsspieler von der Bank, bis hin zum Franchiseplayer und Goalgetter haben die deutschen Spieler überzeugt. Hier ist ein kurzer Überblick über die Leistungen unserer Eishockeyspieler und deren Teams.

Ein deutsches Trio bei den Islanders

Trotz einer relativ durchwachsenen Regular Season haben es die New York Islanders in die Playoffs geschafft. In der ersten Runde wartete mit den Pittsburgh Penguins wahrlich kein leichter Gegner, doch die Mannschaft um die drei deutschen Legionäre Tom Kühnhackl, Thomas Greiss und Dennis Seidenberg spielte eine beeindruckende Serie und schickte die Penguins mit einem Sweep nach Hause.

Die New Yorker gewannen alle vier Spiele, bei denen Kühnhackl vor allem als Vorlagengeber glänzte. In der zweiten Runde hingegen mussten sich dann die Islanders geschlagen geben – und das ebenso einseitig, wie sie in der Runde zuvor die Penguins ausschalteten. Während man sich in New York noch die Wunden leckte, dürften sich die Verantwortlichen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft sogar gefreut haben, da Kühnhackl und Greiss somit schneller zum Team stoßen konnte, welches sich auf die WM im Sommer vorbereitete.

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Die Oilers verpassen die Playoffs

Deutschlands größter Eishockeystar, Leon Draisaitl, hingegen verpasste mit seinem Team die Playoffs und gleiches gilt natürlich auch für seinen deutschen Teamkollegen Tobias Rieder. Draisaitl legte trotz der durchwachsenen Leistungen seines Teams eine absolute Career-Season hin.

Er knackte die 50 Tore-Marke und legte sogar noch mehr Tore vor, sodass er mit 105 Scorerpunkten letztlich die legendäre 100-Punkte-Marke knackte. Doch trotz seiner Traumsaison scheiterten die Oilers an der Playoffteilnahme. Daran konnte auch sein Landsmann Tobias Rieder, der zwar einige Treffer auflegte, selbst allerdings nur wenig Torgefahr ausstrahlte, nichts ändern.

Grubauer erreicht die zweite Runde

Philipp Grubauer wechselte nach dem letztjährigen Gewinn des Stanley Cups zu den Colorado Avalanche. Zwar musste er sich hier zunächst mit dem gesetzten Goalie Semyon Varlamov auseinandersetzen, sodass er ab März zum Stammtorhüter avancierte. Grubauer zahlte es mit starken Leistungen zurück und war ein wichtiger Rückhalt für sein Team in den Playoff-Fights.

Erst in den Conference-Semi-Finals war für Colorado Schluss. Doch auch für die kommende Saison werden sie bei den Wetten mit Betfair mit einer Quote von 14,00 auf den Erfolg in den Playoffs gelistet und werden wieder angreifen wollen.

Kahun überzeugt bei den Blackhawks

Obwohl Dominik Kahun bei den Chicago Blackhawks eine überzeugende Rookie-Saison spielte und sich in dem mit Stars gespickten Kader durchsetzen konnte, verlässt er die Franchise schon nach einem Jahr wieder. So wurde der Flügelflitzer gegen den Verteidiger Olli Maatta getradet und wird in der kommenden Saison für die Pittsburgh Penguins auflaufen.

Der Pittsburgh-GM Jim Rutherford äußerte sich erfreut: „Dominik hatte bei den Blackhawks eine großartige Rookie-Saison. Er ist ein schneller, vielseitiger Spieler, der im Angriff alle drei Positionen spielen kann. Er kam in Chicago auch im Powerplay und in Unterzahl zum Einsatz. Wir freuen uns sehr, dass er unser Team verstärkt“.

Zwar kamen auch Nico Sturm bei den Minnesota Wild und Korbinian Holzer bei den Anaheim Ducks zum Einsatz, doch wirklich überzeugen konnten die beiden Deutschen in dieser Spielzeit noch nicht. Man wird sehen, wie es in der kommenden Saison aussieht.

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