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NHL

NHL: Wickenheiser führt die „Hall of Fame“-Klasse 2019 an

Die „Hockey Hall of Fame“ ist vergangene Nacht um sechs weitere Mitglieder angewachsen. Neben Montreal-Legende Guy Carbonneau und dem kanadischen Aushängeschild Hayley Wickenheiser schafften es unter anderem Sergei Zubov und Jim Rutherford in die Ruhmeshalle.

Mit Hayley Wickenheiser hat die erfolgreichste Eishockeyspielerin der Geschichte den Sprung in die Hall of Fame gleich im ersten Anlauf geschafft. Die 40-jährige Stürmerin gewann sieben Weltmeistertitel, holte vier Mal Gold bei den Olympischen Spielen und war dort auf Fahnenträgerin für die Ahornblätter. Wickenheiser beendete ihre aktive Karriere im Jahr 2017, bekleidete in der abgelaufenen Saison den Platz des „Assistant Director of Player Personnel“ bei die den Toronto Maple Leafs. Sie ist die siebente Frau, die in die Hall of Fame aufgenommen wurde.

Credits: Simon Fraser University (CC BY 2.0)

Auch Guy Carbonneau bekommt in der Ruhmeshalle von Toronto seine eigene Tafel. 1.318 Spiele absolvierte der heute 59-jährige Center für die Montreal Canadiens, die St.Louis Blues und die Dallas Stars. Dabei sammelte er 645 Punkte ein. Carbonneau konnte insgesamt drei Stanley Cups in die Höhe stemmen und wurde drei Mal zum besten Defensivstürmer mit der „Frank J. Selke Trophy“ ausgezeichnet.

Mit 48 Jahren wurde nun auch Sergei Zubov aufgenommen. Zwei Stanley Cups 1.068 NHL-Spiele für die New York Rangers, Pittsburgh Penguins und Dallas Stars, eine olympische Goldmedaille. Zubovs Resümee kann sich durchaus sehen lassen – vor allem bei den beiden Stanley Cup Runs mit den Rangers und den Stars präsentierte sich der Verteidiger als wichtiger Baustein. In 164 Playoff-Partien kam er auf beeindruckende 117 Punkte.

Jim Rutherford war der 1st Round Pick der Detroit Red Wings im NHL Entry Draft 1969 – nun, 50 Jahre später hat er die Pittsburgh Penguins als General Manager zu zwei Cups geführt. Vor seinem Engagement in Pittsburgh war der ehemalige Torhüter für 20 Jahre als GM der Carolina Hurricanes tätig.

Neben Rutherford schaffte es auch der legendäre NCAA Headcoach Jerry York in der „builders categorie“ in die Hall of Fame. Seit 1972 steht der heute 70-Jährige ununterbrochen als Headcoach an der Bande, seit 1994 am Boston College. Er gilt als einer der besten Coaches im College-Bereich – dank ihm hat es eine Vielzahl an Spielern in die NHL geschafft. Darunter finden sich Spieler wie Johnny Gaudreau, Brian Gionta, Cory Schneider oder Brian Leetch.

Die Klasse wird durch Vaclav Nedomansky abgerundet, der 1974 aus Osteuropa den Sprung nach Nordamerika wagte. Er absolvierte über 400 NHL-Spiele für die Detroit Red Wings, New York Rangers und St.Louis Blues und gilt als slowakischer Nationalheld, da er die Slowakei 1972 zum Weltmeistertitel führte. Seit 1992 arbeitete der Slowake, mit kurzen Unterbrechungen, als Europa-Scout für diverse NHL-Teams – zuletzt für die Vegas Golden Knights.

 

Unter den namhaften „Abgelehnten“ fanden sich Cracks wie Vincent Lecavalier, Curtis Joseph, Patrik Elias, Dan Boyle, Jeremy Roenick oder Alexander Mogilny.

Die Hall of Fame Klasse von 2019 wird im November offiziell in die Ruhmeshalle aufgenommen.

 

www.hockey-news.info , www.youtube.com  , Bild: Ian Muttoo (CC BY-SA 2.0)

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