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National League

NLA-Finale: Bern gleicht die Serie aus und holt sich den Heimvorteil zurück

In einer spektakulären Partie setzen sich die Berner in der Verlängerung mit 3:2 durch.
Schon zwei Stunden vor Spielbeginn beim Public Viewing vor dem Stadion der Bosshard-Arena fand man keinen freien Sitzplatz mehr, das Stadion selber war ausverkauft und der Hunger der Zuger auf den 2.Meistertitel nach 1998 ist gewaltig. Doch der Weg zum Meistertitel ist holprig, so erlitt der EV Zug gestern Abend einen Rückschlag und beendete zum ersten Mal in diesen Playoffs ein Heimspiel mit einer Niederlage. Bern hingegen gewann die sechste Partie von sieben Auswärtsspielen

Beim SCB kehrte Gaëtan Haas, welcher wegen einer Verletzung die letzten neun Spiele verpasst hatte, zurück und stellte seine Wichtigkeit gleich unter Beweis. So erzielte er in der 24. Minute mit dem Schuss aus spitzem Winkel das wichtige Führungstor für den SC Bern und auch sein erstes Playoff-Tor in diesem Jahr. Mit dabei war auch wieder Thomas Rüfenacht, der am letzten Donnerstag aus privaten Gründen fehlte.

Zug musste wie erwartet auf Reto Suri verzichten, der am Donnerstag nach einen scheusslichen Check von Adam Almquist, bei dem Suri einige Zähne verlor, ausser Gefecht gesetzt wurde. Suri verfolgte die Partie im Stadion mit. Almquist wurde vorsorglich für diese Partie gesperrt und durch den 21-jährigen Colin Gerber ersetzt worden. Almquist’s entgültiges Strafmass dürfte morgen Montag bekannt gegeben werden. Bern’s Daniele Grassi fiel in der 13.Minute nach einem Zusammenstoss mit Dominic Lammer verletzt aus.

Wie bereits in der ersten Partie ging der SCB in Front und dies gleich zweimal. Doch vermochten die Zuger beides Mal in Überzahl durch Dennis Everberg zu reagieren. Erst lenkte er einen Schuss von Garrett Roe ab, danach erzielte er 42 Sekunden vor dem zweiten Pausenpfiff mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz den 2:2 Ausgleich, was zur Verlängerung führte. In dieser Partie hatte der SCB allgemein mehr Zugriff auf das Spielgeschehen als im ersten Spiel vom Donnerstag, obschon der EVZ mehr Spielanteile hatte, vor allem im Schlussdrittel. Die Berner aber leisteten sich dabei zu viele unnötige Strafen und die Zentralschweizer deswegen einem Sieg näher als der SCB.

Am Ende aber jubelten die Berner, als Sciaroni im Fallen in der 65, Minute das Siegtor erzielte. Die Schiedsrichter liessen sich diesen Treffer noch einmal vor Augen führen, aber die Sache war klar. Damit holte sich der SCB das Break zurück, es steht 1:1 in der Serie und weiter geht’s am Dienstag in Bern.

Zug – Bern 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V. Stand: 1:1
Tore:
24. Haas (Bieber) 0:1. 28. Everberg (Roe, Alatalo/Ausschluss Sciaroni) 1:1. 31. Mursak (Ebbett) 1:2 (Strafe angezeigt). 40. (39:18) Everberg (Roe/Ausschluss Berger) 2:2. 65. Sciaroni (Heim) 2:3.
Bemerkungen: Zug ohne Suri (verletzt), McIntyre und Widerström (beide überzählige Ausländer), Bern ohne Almquist (gesperrt), Kamerzin, Andersson (beide verletzt), Kämpf und Brügger (beide überzählig). Grassi verletzt ausgeschieden (13.). Schlittschuh-Tor von Scherwey aberkannt (62.).

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