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International

ÖEHV: Österreichischer Eishockeyverband bemüht sich um Soforthilfe für Eishockeyvereine

Der Österreichische Eishockeyverband wird sich in Zusammenarbeit mit dem Sportministerium und Sport Austria darum bemühen, den wirtschaftlichen Schaden für die Eishockeyvereine aufgrund der Corona-Pandemia so gering wie möglich zu halten.

Europa steht derzeit vor großen Herausforderungen hinsichtlich der Ausbreitung und Eindämmung des Coronavirus, das den großen Teil des öffentlichen Lebens in Österreich eingeschränkt hat. Alle österreichischen Eishockeybewerbe wurden in der letzten Woche abgesagt und gingen ohne Meister zu Ende.

Durch dieses abrupte Ende aller Meisterschaften entstanden und entstehen weiterhin große finanzielle Einbußen bei den österreichischen Vereinen. Wie hoch dieser wirtschaftliche Schaden nach überstandener Corona-Krise sein wird, ist aus heutiger Sicht kaum einzuschätzen.

Der Österreichische Eishockeyverband wird mit dem Sportministerium rund um Vizekanzler Werner Kogler und Sport Austria mit Präsident Hans Niessl die Situation im österreichischen Eishockey evaluieren und eine finanzielle Soforthilfe besprechen. Wie in einem ersten Gespräch zwischen Vizekanzler Kogler und Sport-Austria-Präsident Niessl herauszuhören war, geht es um einen Betrag von mindestens 100 Millionen Euro aus einem Härtefonds für den österreichischen Sport.

„Auch der ÖEHV musste durch die Absage der Weltmeisterschaften bei Damen und Herren im April und Mai seine Mitarbeiter für die Kurzarbeit anmelden, da unsere Nationalmannschaften mit einem Schlag ihren Saisonhöhepunkt verloren haben“, sagt Präsident Mag. Gernot Mittendorfer.

„Aber auch alle unsere Vereine, für die die beste Zeit des Jahres, das Play-off um den Titel, durch das Coronavirus leider ins Wasser fiel, haben mit großen finanziellen Ausfällen zu kämpfen. Daher werden wir uns intensiv darum bemühen, dass auch der österreichische Eishockeysport Zugriff auf den Härtefonds erhält. Es muss unser Ziel sein, dass unsere Mitglieder durch die derzeitigen finanziellen Engpässe nicht in ihrer Existenz bedroht werden.“

www.eishockey.at

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