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ÖEHV: Rechtsstreit ÖEHV vs. Ex-Geschäftsführer Hartl ist beigelegt!

Der Rechtsstreit zwischen dem ÖEHV und dessen ehemaligen Geschäftsführer Christian Hartl, der den ÖEHV verklagte, ist beigelegt. Hartl erhält eine hohe Abfindung.

Es war eine kuriose Szene die sich Mitte Juli in den Räumlichkeiten der ÖEHV-Geschäftsstelle abgespielt haben soll. Neo-Präsident Hartmann und sein Gefolge erschienen als neues Präsidium in der ÖEHV-Geschäftsstelle in Wien und forderten von Hartl diverse Unterlagen.

Dieser hatte zuvor bereits mit seinen Anwälten Rücksprache gehalten und gab die geforderten Unterlagen nicht heraus. Der Grund für das unkooperative Verhalten war, dass das Präsidium noch nicht offiziell im Amt sei, da es ja immer noch den Einspruch des oberösterreichischen Verbandes gibt.

Neo-Präsident Hartmann kündigte ihn daraufhin fristlos und warf ihm danach medial weitere Verfehlungen vor, die er als Grund für die Kündigung angab. Unter Anderem hätte Hartl, der 25 Jahre für den ÖEHV tätig war, unaufgefordert eine Sitzung verlassen.

Hartl schlug zurück und kündigte rechtliche Schritte gegen seine Kündigung an, und wurde mit folgenden Worten zitiert: „Zu den derzeitigen Streitereien im Verband möchte ich bewusst nichts sagen, weil ich wie in der Vergangenheit auch für niemanden Partei ergreifen möchte. Ich möchte aber an dieser Stelle festhalten, dass die mir auch medial vom neuen Präsidenten gemachten Vorwürfe, die aus dessen Sicht angeblich zu einem massiven Vertrauensverlust und letztlich zu meiner Kündigung geführt haben, nachweislich einfach nicht stimmen, weshalb ich mich auch dazu entscheiden habe, die Kündigung bei Gericht zu bekämpfen. Es wurde auch zu keinem Zeitpunkt das Gespräch mit mir gesucht, sondern wurde ich in einer geplanten Aktion nach fast 25-jähriger Tätigkeit für den ÖEHV mittels Anwaltsschreiben von heute auf morgen an einem Freitag vor die Tür gesetzt und hatte drei Tage Zeit, das von mir benutzte Handy und den Laptop, sowie Schlüssel udgl. abzugeben.“

Nun wurde diese Causa laut „Kleine Zeitung“ beigelegt. Der erst als Generalsekretär und dann als Geschäftsführer tätige Funktionär einigte sich am Arbeitsgericht Wien mit dem ÖEHV. Laut ÖEHV-Präsident Hartmann waren beide Seiten an einer Lösung interessiert und dass die Causa ein Ende findet.

Über Details wurde zwar Stillschweigen vereinbart, doch die „Kleine Zeitung“ berichtet davon, dass Hartl neun Monatsgehälter puls Urlaubskostenersatz erhält. „Uns allen war der Friede wichtig“, so Hartmann abschließend.

Pic: ÖEHV/Facebook

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