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International

ÖEHV: U18-Damen-WM in Radenthein kämpft um IIHF-Nachhaltigkeitspreis!

Die IIHF U18 Weltmeisterschaft Division IA in Radenthein stellt sich der Herausforderung, das Turnier so umweltverträglich wie möglich auszurichten, und hat mit dem Konzept auch beim Nachhaltigkeitspreis des Internationalen Eishockeyverbandes gute Chancen.

Von 7. bis 13. Jänner kämpfen in Radenthein in Kärnten die Mannschaften Deutschland, Slowakei, Italien, Ungarn, Dänemark und Österreich um den Titel bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I Gruppe A und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Spielklasse.

Der Internationale Eishockeyverband hat sich die Aufgabe gestellt, im Rahmen der offiziellen Turniere verstärkt auf die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und die Nachhaltigkeit der Veranstaltungen zu achten. Aus diesem Grund hat der IIHF einen Wettbewerb ins Leben gerufen, in dem die Veranstaltungen Projekte einreichen können.

„Eishockey setzt auf bestimmte Technologie und infrastrukturelle Unterstützungssysteme und natürliche Ressourcen für den Betrieb, mehr als in vielen andere Sportarten. Deshalb sollten wir Wege finden, auf welche Weise Aktivitäten wie ein Turnierbetrieb nachhaltiger implementiert werden können“, so IIHF Präsident Rene Fasel.

Das Projekt Radenthein 2019 hat die Überschrift „Low km – Low CO2 – Low waste“. Die Idee ist, in allen drei Dimensionen der „Green Initiative“ des IIHF Projekte umzusetzen, die die Bevölkerung und die Wirtschaft noch stärker in die Veranstaltung einbindet und über die Zeit hinaus Fußstapfen in der Host-City hinterlassen.

Das zentrale Projekt ist ein Konzept für den Austragungsort (Nockhalle), das von einer lokalen Schule ausgearbeitet und umgesetzt wird. In der „Nockhalle“ gibt es derzeit noch keine Mülltrennung. Während der Veranstaltung werden die SchülerInnen als „Müllpolizei“ für die Aufklärung und die Überwachung in der Halle das eigene Konzept begleiten.

Diese wird erst mit der Veranstaltung gestartet und es gibt bereits die fixe Zusage des Bürgermeister Michael Maier, dass das Konzept über die Veranstaltung hin eine fixe Einrichtung bleiben wird: „Die Unterstützung der Green Initiative war für mich keine Frage. Wichtig ist mir auch, dass das Konzept der Schülerinnen und Schüler über die Veranstaltung in der Nockhalle hinaus fix beibehalten wird.“

„Wir haben sofort ja gesagt, weil es eine tolle Möglichkeit ist, die Umweltthemen, die wir in der Schule behandeln, auch praktisch umzusetzen. Dass die Arbeit über die Veranstaltung hinaus Bestand hat, war für unsere Schülerinnen und Schüler ein zusätzlicher Ansporn“, sagt Brigitte Gfrerer, Direktorin Neue Mittelschule Radenthein.

Bereits bei der Auswahl des Spielortes Radenthein wurde die Energieeffizienz der Eishalle berücksichtigt und war ein ausschlaggebendes Argument gegenüber Bewerbern aus anderen Bundesländern.

Auch beim Papier hat sich das gesamte Organisationsteam auferlegt soweit wie möglich auf Papier zu verzichten. Informationen werden immer elektronisch zur Verfügung gestellt und nur auf Wunsch ausgedruckt. Neben dem Gewinn für unsere Umwelt, der sicher gegeben ist, gibt es auch für die drei besten Ideen eine Prämierung vom Weltverband IIHF, die im Mai 2019 vergeben wird.

www.eishockey.at

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